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Sparkassen-Kunden aufgepasst: Neue Betrugsmasche mit pushTAN 2.0

30.05.2022 | 13:56 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Das pushTAN-2.0-Verfahren verwenden die Sparkassen für das Online-Banking. Doch Betrüger nutzen genau das aus. Update.

Sparkassenkunden sollten in diesen Tagen auf der Hut sein vor betrügerischen Kurznachrichten. Denn das "Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe" warnt vor Phishing-SMS, die Betrüger unter dem Vorwand verschicken, dass der Kunde auf pushTAN 2.0 umsteigen soll.

Die Sparkassen schreiben, dass aktuell betrügerische SMS im Namen der Sparkassen verbreitet werden würden. Unter dem Vorwand eines vermeintlichen Umstiegs auf pushTAN 2.0 würden die Gangster versuchen, die Empfänger der Kurznachrichten zum Aufruf einer betrügerischen Web-Seite (Phishing-Seite) zu bewegen. Hierzu befindet sich ein https-Link in der SMS – einen Screenshot einer solchen Phishing-SMS finden Sie hier . Auf besagter Webseite sollen die Sparkassenkunden ihre Online-Banking-Zugangsdaten, ihr Geburtsdatum, sowie die Daten ihrer Sparkassen-Card eingeben.

Das Computer-Notfallteam der Sparkassen-Finanzgruppe warnt dringend vor diesen SMS. Sofern Sie bereits Daten auf den Phishing-Seiten eingegeben haben, sollen Sie sich zur Sperrung Ihres Online-Banking-Zugangs umgehend bei Ihrer Sparkasse melden.

Das pushTAN-2.0-Verfahren gibt es tatsächlich. Mehr dazu erfahren Sie hier in einem Sparkassen-Weblog.

Diese neuen Phishing-SMS in Zusammenhang mit dem pushTAN-2.0-Verfahren sind nur die aktuellste Version dieser Betrugsmasche. Bereits seit einigen Tagen kursieren andere Kurznachrichten, die ebenfalls das pushTAN-Verfahren als Vorwand nehmen um Kunden in die Falle zu locken. Diese SMS sind alle sehr ähnlich aufgebaut, mehr dazu lesen Sie hier.

Update 13.55 Uhr: Phishingmails sind auch noch unterwegs

Nicht nur Phishing-SMS machen Sparkassenkunden zu schaffen. Verbraucherschützer warnen zusätzlich noch vor Phishingmails. Der Empfänger müsse angeblich eine wichtige Mitteilung lesen und solle dafür auf den Link in der Mail klicken. Dieser führt natürlich nicht zur Sparkassen-Webseite, sondern zu einer Phishingseite. Wie immer gilt: Löschen Sie diese Mail, ohne etwas darin anzuklicken.

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