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Space X: Satelliten-Internet für Privatanwender startet 2020

25.10.2019 | 13:01 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Bereits 2020 will Space X seinen Internetzugang via Satellit starten. Die nötige Hardware für Privatanwender wird bereits entwickelt.

Space X will mit seinem Satelliten-basierten Internetzugang für Privatanwender bereits Mitte bis Ende 2020 starten. Das berichtet Spacenews. Damit Space X das schafft, muss das Unternehmen aber mit der Falcon-9-Rakete zwischen sechs und acht unterschiedliche bestückte Ladungen mit Starlink-Satelliten ins All schießen und mindestens 400 Satelliten müssten dafür im All sein. Die im Mai 2019 bereits gestartete erste Starlinkgruppe mit 60 Satelliten zählt aber bereits dazu. Die nächsten 60 Satelliten will Space X im November 2019 ins All bringen.

Diese ersten mindestens 400 Starlink-Satelliten sollen aber zunächst nur den Nord der Vereinigten Staaten und Kanada mit einem Internetzugang versorgen. Mit weiteren Satellitenstarts würde sich die an das Internet angeschlossene Landfläche dann vergrößern. Für eine erste Ausweitung des Zugangsbereichs wären mindestens 800 Satelliten erforderlich. Bis Ende 2020 soll es dann 24 Raketenstarts mit Starlink-Satelliten an Bord gegeben haben, womit eine globale Abdeckung erreicht werden soll.

Jeder Kunde des Starlink-Internetzugangs soll dann ein Zugangsgerät samt Terminal für zu Hause bekommen. Diese Terminals müsse Space X aber erst noch fertig stellen. Elon Musk hat aber bereits einen Tweet von einem solchen Terminal aus über einen seiner ersten 60 Starlink-Satelliten verschickt.

Nach der bisherigen Planung rechnet Space X mit dem Start von bis zu 42.000 Starlink-Satelliten. Wobei aber vermutlich nicht alle diese Satelliten tatsächlich benötigt werden.

Das Satelliten-basierte Internet soll mächtig Geld in die Kasse von Space X spülen. Diese Einnahmen benötigt das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk unter anderem für sein ambitioniertes Mars-Programm.

Space X verriet zudem, dass es verschlüsselte Starlink-Verbindungen für die Versuchsabteilung der US-Luftwaffe testen würde. Die Erprobung erfolge im Rahmen des Global-Lightning-Programms. Die Starlink-Terminals befinden sich dabei in einem Transportflugzeugen der US-Luftwaffe. Die Daten sollen dabei mit 610 Mbit/s geflossen sein.

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