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Grafik & Sound

18.03.2005 | 12:35 Uhr | Markus Pilzweger

Die Grafik in "Oddworld - Strangers Vergeltung" ist zum größten Teil sehr gut gelungen, Stranger und die anderen Bewohner sowie Gegner sind liebevoll animiert, wenn auch - bei den beiden letztgenannten - manchmal etwas hackelig. Zuweilen sind die Texturen von Wänden, Felswänden und Innenleveln etwas eintönig.

Zwischen den Aufträgen oder bei bestimmten Schlüsselszenen verwöhnen darüber hinaus Top-Rendersequenzen das Auge.

Toll ist auch der Sound, der bei Surround-Anlagen richtig zur Geltung kommt - auch die deutsche Lokalisierung ist gut. Was die Oddworld-Welt aber vor allem auszeichnet, sind die vielen kleinen Dinge, sozusagen die Liebe zum Detail. Beispiele wären hier der schon Eingangs erwähnte "Tante-Henna"-Laden in der Hühnerstadt zu nennen oder die Munition, die sich gegenseitig anknurrt, oder das Arschbackenhörnchen, das immer einen dummen Spruch auf der Lippe hat.

Überhaupt nimmt sich das Spiel in weiten Teilen nicht sonderlich ernst. Vor allem das Western-Setting wird immer wieder - beispielsweise durch die Hühner - gehörig auf die Schippe genommen.

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