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Sony lässt sich kontextsensitive Hilfe für PlayStation patentieren

10.02.2020 | 16:05 Uhr | Denise Bergert

Sony hat ein kontextsensitives Hilfesystem zum Patent angemeldet, das möglicherweise in der PS5 zum Einsatz kommen könnte.

Sony hat im Sommer 2019 ein neues Hilfesystem für seine Spielkonsole PlayStation in den USA zum Patent angemeldet. Die Patentschrift wurde nun veröffentlicht und sorgt bei der Spielergemeinde für hitzige Diskussionen. Die sogenannte „In-Game Resource Surfacing Platform“ soll Nutzern helfen, wenn sie in einem Spiel nicht weiterkommen, weil sie beispielsweise an einem Endgegner scheitern.

Die der Patentanmeldung beiliegende Zeichnung zeigt einen PlayStation-Spieler, der seine Konsole per Spracheingabe fragt, wie er den Endgegner in Spiel X besiegen kann. Die Konsole antwortet ihm daraufhin, dass 80 Prozent der Spieler, den Endgegner mit Waffe X besiegt haben. Diese Waffe wird gleichzeitig auf dem TV angezeigt und kann dort laut der schematischen Darstellung gegen eine Gebühr im Spiel freigeschaltet werden.

Das neue Hilfesystem soll spielübergreifend funktionieren und sowohl auf Community-Daten als auch auf maschinelles Lernen setzen, um die Fragen der Spieler zu verarbeiten und zu beantworten. Viele Spieler stören sich jedoch daran, dass der Nutzer im Beispiel den Ingame-Gegenstand kaufen muss und befürchten, dass Sony über das System Mikrotransaktionen in die neue PlayStation 5 integrieren könnte. Ob das tatsächlich der Fall sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Eine Bestätigung des neuen Hilfesystems seitens Sony steht aktuell noch aus.

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