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Sony hatte über noch höhere PS5-Spielepreise nachgedacht

11.11.2020 | 16:02 Uhr | Michael Söldner

Mit Spielepreisen von 80 statt 70 Euro hatte Sony Spieler geschockt, dabei waren sogar noch höhere Preis im Gespräch.

Mit dem Start der Playstation 5 müssen Spieler für neue Games häufig 80 statt 70 Euro auf den Tisch legen. Sony rechtfertigt diesen Anstieg durch die gestiegenen Entwicklungskosten auf der neuen Konsole. Die Entwicklungsressourcen würden mit der neuen Generation speziell bei sehr ambitionierten Spielen ansteigen. In einem Interview mit Bloomberg deutete ein Sony-Sprecher an, dass man sogar einen noch größeren Preisanstieg diskutiert hatte. Eventuell wären dann Preise von 90 Euro fällig geworden. 

Doch nicht alle PS5-Launch-Spiele werden 80 Euro kosten. Teilweise würden Spiele auch für den alten Standardpreis von 69,99 Euro angeboten. Die 80 Euro gelten für die „größten“ Spiele. Die Launch-Titel „Demons Souls“, „Marvel's Spider-Man: Miles Morales Ultimate Edition“ und „Godfall“ kosten jedenfalls 80 Euro. Ob die Hersteller im Gegenzug für die gestiegenen Spielepreise dafür auf Ingame-Mikrotransaktionen oder Lootboxen für Echtgeld verzichten werden, bleibt abzuwarten. Über diese Umwege hatten immer mehr Hersteller versucht, die Kunden nach dem Kauf erneut zu Kasse zu bitten und eigentlich schon im Spiel vorhandene Gegenstände hinter einer Bezahlschranke zu verstecken. Die Anschaffung eines neuen Spiels muss auf der PS5 entsprechend noch besser überlegt sein. Hierbei helfen Seiten wie metacritic.com , auf der die Durchschnittswertungen von Fachpresse und Spielern angezeigt werden.

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