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Sony erlaubt Zugriff auf siebten Kern der PS4

01.12.2015 | 16:15 Uhr |

Der bislang für Hintergrunddienste reservierte siebte Kern der PlayStation 4 kann künftig auch für Spiele genutzt werden.

Seit gut zwei Jahren steht Sonys Konsole PlayStation 4 schon in den Händlerregalen. Die Hardware der Plattform scheint gebändigt, aus diesem Grund erlaubt Sony den Spieleentwicklern immer tiefer gehende Eingriffe.

Der in der PS4 verbaute AMD-Prozessor verfügt über acht Kerne, zwei davon waren bislang für Hintergrunddienste reserviert. So zeichnet die Konsole beispielsweise kontinuierlich die letzten Spielminuten als Video auf, um spezielle Momente auf YouTube teilen zu können.

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Laut einem Entwicklerdokument wird nun der siebte Kern für Spieleentwickler freigegeben, die die zusätzliche Rechenleistung für ihre Titel verwenden können. Microsoft ging diesen Schritt bei seiner Xbox One bereits. Dort war der siebte Kern vorher für Berechnungen der Kinect-Kamera zuständig.

Sony hat auf einer Pressekonferenz in New York die Playstation 4 angekündigt. Die Konsole selbst gab es auf dem Event zwar nicht zu sehen, dafür verriet Sony viele Details. Die Hardware der Playstation 4 orientiert sich stärker als die PS3 an PC-Komponenten. Außerdem kommt beim neuen Controller ein Touchpad zum Einsatz. Eine besondere Fähigkeit der PS4 ist die Streaming-Funktionalität. Der Spieler kann nicht nur Live-Videos von Spielen an Freunde senden, sondern die Spiele auch selbst an die Playstation Vita streamen und darauf weiterzocken. Alle Highlights der Präsentation, inklusive einiger gezeigter Grafikdemos, haben wir in diesem Video zusammengefasst.

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