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Sony Ericsson K800i und K790i: 3 Megapixel im Barrenformat

04.04.2006 | 18:25 Uhr |

Sony Ericsson K800i und K790i: 3 Megapixel im Barrenformat

Der 28. Februar 2006 ist der Tag von Sony Ericsson: Eine ganze Palette neuer Geräte stellte das Joint-Venture heute in London vor. Den Anfang machen die beiden Camphones K800i und K790i, die sich designtechnisch an ihren Vorgänger K750i anlehnen und eine neue Runde im Kampf ums Megapixel in Europa einläuten wollen. Laut Sony Ericsson tragen die Handys nicht umsonst erstmals den Sony-typischen Aufdruck Cyber-Shot: ihre integrierten Kameras verfügen über 3,2 Megapixel Auflösung und stellen Motive mit einem professionellen Autofokus scharf.

Wir vermuten, dass der Hersteller hier keine hohlen Phrasen drischt: selbst die im K750i eingesetzte 2 Megapixel Kamera bietet noch heute wegweisende Bildqualität. Die auf den Rückseiten der Geräte angebrachten Linsen werden durch ein sogenanntes Active Lens Cover geschützt, das beim Öffnen automatisch die Kamerafunktion aktiviert. Dramatisch verbessert wurde auch die Verschlussgeschwindigkeit der Linsen. Sie ermöglicht die neue BestPic-Funktion, die in extrem kurzen Zeitabständen jeweils vier Aufnahmen vor und nach dem eigentlichen Auslösevorgang schießt. Der Nutzer kann sich anschließend für das Bild entscheiden, das die beste Qualität aufweist. Nur das K800i verfügt über eine nach innen gerichtete VGA-Kamera, mit der sich Selbstportraits schießen und natürlich Videotelefonate übers UMTS-Netz führen lassen.

Sony Ericsson liefert eine Bildverwaltungssoftware von Adobe mit, die die Bildverwaltung auf dem heimischen PC erleichtert. Über die mitgelieferten USB-Kabel und eine PictBridge-Schnittstelle können Fotos direkt an kompatiblen Druckern ausgedruckt werden. Eine neue Kooperation mit Google ermöglicht darüber hinaus das Hochladen von neuen Bildern in ein persönliches Picture-Blog - ähnlich Nokias vor einem Jahr erschienenen LifeBlog-Service .

Als Speicherlösung steht beiden Modellen ein Slot für M2-Speichersticks (Memory Stick Micro) zur Verfügung, mit denen sich bis zu 1GB Speicher nachrüsten lässt; der interne Speicherausbau beträgt jeweils 64MB und reicht damit z.B. für ca. 100 Fotos in höchster Auflösung. Zur Datenübertragung stehen Bluetooth 2.0 und USB 2.0 über die Fastports an den Böden von K790i und K800i zur Verfügung. Sony Ericssons Music Player, ein RDS-fähiges UKW-Radio und eine 3D Engine für grafiklastige Handygames sorgen für Entertainment. Auch beim Display hat Sony Ericsson die Geräte erheblich aufgewertet: sie zeigen bei einer 2.0 Zoll großen Diagonale 320x240 Pixel und 262.144 Farben an. Beide Handy können dank vollwertigem HTML-Browser uneingeschränkt fürs Surfen genutzt werden, RSS-Feeds und Google Search erleichtern das Auffinden von Informationen im WWW. Über einen nicht näher beschriebenen Push-Mail-Mechanismus werden E-Mails automatisch heruntergeladen.


Sowohl das K800i als auch das K790i werden vorerst ausschließlich in gediegenem Samtschwarz erscheinen und sollen ab dem 2. Quartal 2006 weltweit erhältlich sein. Einen offiziellen Preis nannte das Unternehmen heute noch nicht - wir schätzen etwa 550? fürs vollausgestatte K800i UMTS-Phone und ca. 100? weniger fürs EDGE-Modell K790i.

Erstmals tauchten im Januar unscharfe Fotos beider Modelle unter den Codenamen Wilma und Betty im Internet auf und schon damals wurde erfolgreich gemutmaßt, dass es sich um die Nachfolger des erfolgreichen K750i handelt. Wilma erhält nun ihren offiziellen Namen K800i, Betty ist ihre EDGE-Schwestermodell K790i.

Mehr Informationen:
» Bilder | Daten zum Sony Ericsson K800i
» Bilder | Daten zum Sony Ericsson K790i
» Die Vorgeschichte: Wilma und Betty

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