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So schießen Sie 3D-Fotos

02.09.2010 | 14:52 Uhr | Benjamin Schischka

Fujifilm Finepix Real 3D W3
Vergrößern Fujifilm Finepix Real 3D W3
© 2014

Die Fujifilm Finepix Real 3D W1 war anfangs des Jahres die erste 3D-Digitalkamera. Das Prinzip: Zwei Kameras nehmen das Foto aus zwei Perspektiven auf und erstellen aus der Doppel-Aufnahme ein dreidimensionales Bild. Mit der W3 zeigt Fujifilm auf der IFA nun seine aktuelle Generation. Im Gegensatz zum Vorgänger dreht die W3 auch 720p-HD-Filme in 3D. Außerdem ist sie kleiner und leichter, verspricht der Hersteller.

Die Finepix Real W3 soll mit allen aktuellen 3D-Fernsehern kompatibel sein. Am TV-Gerät per HDMI-Mini-Kabel angeschlossen, lassen sich dann die geknipsten Fotos und gedrehten Filme in der dritten Dimension betrachten. Auf dem 3,5-Zoll-Display der Kamera funktioniert das Betrachten sogar ohne 3D-Brille. Im Vergleich zum ersten Modell, der W1, verspricht der Hersteller bei der W3 1,5mal hellere und 1,8mal farbintensivere Bilder auf dem Kamera-Display.

Die zweite Aufnahme für den 3D-Effekt lässt sich auch zeitversetzt machen. Das heißt: Der Fotograf kann eine andere Position wählen und den Effekt noch verstärken. Mit der "Parallaxen Kontrolle"-Funktion lassen sich Aufnahmen manuell justieren, um Überlagerungen zu vermeiden. Ferner stehen 13 Motivprogramme zur Verfügung.

Die 3D-Foto- und Videobearbeitung myFinepix Studio ist im Lieferumfang der Kamera enthalten. Die Software erlaubt das Bearbeiten, Trennen der linken und rechten Bilddaten und das Kombinieren beider. Außerdem können Sie damit nach einem Online-Update 3D-Videos schneiden. Laut Hersteller soll die Kamera 449 Euro kosten und ab September verfügbar sein.

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