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So lösen Sie das Problem

15.09.2004 | 17:21 Uhr | Thorsten Eggeling


Bei dieser fehlerhaften Voreinstellung sollten Sie es nicht lassen, doch können Sie den vorherigen Zustand nicht wieder herstellen: Die Firewall-Konfiguration wurde geändert, so dass Sie nicht mehr pro Netzwerk-Adapter festgelegen können, ob sie aktiv sein soll und welche Ausnahmen gelten, sondern pro Netzwerkbereich.

Wählen Sie dazu aus der Systemsteuerung "Windows-Firewall", dort die Registerkarte "Ausnahmen". Markieren Sie hier "Datei- und Druckdienste" und klicken Sie den Button "Bearbeiten". Nun sehen Sie vier Ports, die von der Datei- und Druckerfreigabe verwendet werden.

Um Sie nach außen zu sperren und nur im internen LAN zuzulassen, müssen Sie jeden einzeln markieren und über den entsprechenden Button seinen Bereich ändern. Unserem Leser Yves Jerschow verdanken wir folgenden Warnhinweis: Hier lauert ein weiterer Bug, und der Wert für den voreingestellten Bereich "Nur für eigenes Netzwerk (Subnetz)" funktioniert nur dann, wenn die Internetverbindungsfreigabe aktiviert ist. Ist das nicht der Fall, sind Ihre Freigaben weltweit sichtbar. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie jeweils "Benutzerdefinierte Liste" wählen und hier die IP-Adressen, also die Ihres LANs, eintragen, die wirklich Zugriff haben sollen. Einen ganzen IP-Bereich tragen Sie übrigens als "192.168.x.0/255.255.255.0" ein, wenn die zugehörigen Adressen mit 192.168.x beginnen.
Nach diesen Maßnahmen haben Sie dann wieder die Sicherheit, die vor SP1 vorhanden war. Toll, oder?

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