1243213

So kaufen Sie richtig

01.03.2004 | 13:41 Uhr |

So kaufen Sie richtig

Für die Kaufentscheidung ist zu überlegen:

1. Wie wichtig ist Ihnen Bildqualität? Setzen Sie also eher auf digitalen Empfang oder geben Sie sich mit analog zufrieden?
2. Welche digitalen Empfangsmöglichkeiten kommen an Ihrem Wohnort in Frage? Auf jeden Fall Satellit (DVB-S), vielleicht schon der Empfang über die Hausantenne (DVB-T), aber wie sieht es mit digitalem Kabelanschluss (DVB-C) aus - sind "Ihre" Sender zu empfangen?
3. Wollen Sie nur fernsehen oder auch aufzeichnen und sogar Sendungen archivieren? Die Grafik auf der nächsten Seite illustriert passende Gerätekombinationen je nach Ihren Empfangsmöglichkeiten.
4. Arbeitet ein vorhandener analoger oder digitaler Receiver mit Ihrem Wunschgerät zusammen? Wenn ja, kommen Geräte ohne Empfangsteil in Frage, ansonsten Modelle mit integriertem Receiver oder Gerätekombinationen. Digital.World stellt Ihnen auf den nächsten Seiten aktuelle Kandidaten aus diversen Gerätegattungen vor.

LEXIKON

COMPOSITE Auch FBAS oder Video-Cinch genannt; an der gelben Cinch-Buchse zu erkennen. Das Bildsignal benötigt nur eine Leitung und ist daher qualitativ schlechter als etwa S-Video, RGB oder Komponenten.

DVB (Digital Video Broadcasting) Standard für die digitale Audio- und Video-Übertragung (T = terrestrisch, C = Kabel, S = Satellit).

EPG (Electronic Programm Guide) Elektronischer Programmführer. EPG-Daten empfängt der Fernseher ähnlich wie Videotext.

KOMPONENTEN (YUV) Mit RGB qualitativ gleichwertiges Signal aus Helligkeit (Y) und den Differenzsignalen U (Blau minus Y) sowie V (Rot minus Y).

RGB bezeichnet die Farbanteile Rot, Grün und Blau, die als getrennte Signale auf drei Leitungen meist per Scart übertragen werden. Der RGB-Modus vermeidet Bildfehler.

SCART 21-polige Schnittstelle für Bild und Ton. Übertragbar sind Composite-, S-Video- und RGB-Signale.

S-VIDEO Auch Y/C genannt; überträgt das Bild im Scart- oder Hosiden-Kabel über zwei Leitungen: Die eine enthält die Helligkeitssignale (Y), die andere die Farbsignale (C). Die Qualität von S-Video liegt zwischen Composite und RGB.

FÜR DEN UMSTIEG AUFS DIGITALFERNSEHEN ist eine Set-Top-Box (Receiver für DVB-S, DVB-C oder DVB-T) nötig (A). Fernseher wie die von Loewe und Metz lassen sich dank ihrer Steckplätze für Digitalempfang nachrüsten und um die Aufnahmefunktion erweitern (B). Ist der Receiver im Festplatten-Recorder integriert (wie beim Nokia Mediamaster 260T), so spricht man auch von Festplatten-Receivern (C). Aktuelle Beispiele für Digitalrecorder sind die getesteten Modelle von Thomson (Festplatten-Recorder, D) und JVC sowie Philips (DVD-Recorder, E). Für die Archivierung über Netzwerk (F).

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1243213