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So funktioniert die Wasserkühlung

27.02.2002 | 16:00 Uhr |

In seinem nun vorgestellten Prototyp verwendet Hitachi ein System mit Wasserkühlung, das - so das Unternehmen - effizienter und leiser funktioniert als die Luftkühlung. In dem Prototyp wurde eine Stahlröhre aus rostfreiem Stahl verlegt, die etwa einen bis eineinhalb Meter lang ist und zwei Millimeter durchmisst.

Durch diese Röhre, die oberhalb der Chipsätze angebracht ist, fließen 50 bis 60 Milliliter einer wasserbasierten Flüssigkeit mit einer Geschwindigkeit von zehn Millilitern pro Minute. Dabei soll die Hitze absorbiert werden. Die Lösung kann dabei bis zu 60 Grad heiß werden, wie Nanako Uchiyama, eine Hitachi-Sprecherin, erläuterte.

Die heiße Flüssigkeit wird anschließend durch den Display-Teil des Notebooks geleitet, wo sie sich abkühlen soll. Auf der Rückseite des Displays ist ein Wassertank platziert, eine Pumpe im Inneren des Notebooks leitet die Flüssigkeit durch das Gerät.

Zwar verspricht die Wasserkühlung effizientere und leisere Kühlung, eine Kommerzialisierung scheiterte bisher jedoch an Problemen mit der Korrosionsbeständigkeit der Wasserbehälter. Zudem verflüchtige sich die Flüssigkeit mit der Zeit, weshalb das Unternehmen sowohl die Lösung, die im Prototypen zum Einsatz kommt, als auch die Stahlröhre weiter verbessern musste.

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