1719718

Smart-TVs könnten durch Hacker zu Wohnzimmer-Spionen werden

09.03.2013 | 14:27 Uhr |

Forscher warnen vor der Gefahren, die von Smart-TVs ausgehen. Hacker könnten unbemerkt auf die Webcam des Fernsehers zugreifen.

Aktuelle TV-Geräte sind mit moderner Technik vollgestopft und ähneln in weiten Teilen bereits einem PC. Entsprechend steigt auch die Gefahr, die von vorhandenen Schwachstellen ausgeht. Auf der Sicherheitskonferenz CanSec West stellte der Forscher SeungJin Lee ein solches Szenario eindrucksvoll vor.

So gelang es Lee durch eine gezielte Manipulation auf die in einem Samsung-TV verbaute Webcam zuzugreifen und unbemerkt ein Live-Bild zu übertragen, obwohl der Fernseher augenscheinlich ausgeschaltet war.

Die Schwachstelle verbirgt sich im Programm für das Herunterfahren des Smart-TVs. Dieses konnte so verändert werden, dass das Gerät offenbar komplett deaktiviert war, im Hintergrund aber trotzdem noch Bilder über die verbaute Kamera ins Internet überträgt.

Besitzer schicker Multimedia-Fernseher müssen jedoch nicht in Panik zu verfallen. Der Forscher benötigte für sein Experiment einen Zugang zum heimischen Netzwerk. Über das Internet lässt sich die Sicherheitslücke noch nicht ausnutzen.

TV-Wellness: Mehr Komfortfunktionen für Ihren Fernseher

Hersteller sind trotzdem dazu aufgerufen, die Sicherheit ihrer TV-Geräte zu erhöhen, um ungewollten Lauschangriffen vorzubeugen.

Fernseher mit 4K-Auflösung und OLED-Technik sind die Trendthemen auf der diesjährigen Elektronikmesse CES. Gleich mehrere Hersteller präsentieren Fernseher mit der vierfachen Full-HD-Auflösung. Vor allem Sony zeigt ein breites Sortiment an 4K-Produkten: neben TV-Geräten auch 4K-Kameras und eine Online-Videothek für 4K-Filme. Samsung und LG stellen neben 4K-Fernsehern auch Full-HD OLED-TVs mit gekrümmter Oberfläche vor. Details zu den Produkt-Neuheiten erhalten Sie in diesem Video von der CES 2013.

0 Kommentare zu diesem Artikel

PC-WELT Marktplatz

1719718