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Silicon Valley befürchtet Kollaps des Systems

26.01.2017 | 14:05 Uhr |

Führungskräfte aus dem Silicon Valley fürchten ein Zerbrechen des Systems, und bereiten sich durch Käufe von Waffen, Lebensmittel, Bunkeranlagen sowie Flucht-Helicopter auf den Doomsday vor.

Ängste vor politischen oder ökonomischen Änderungen, vor Umweltverschmutzung oder gar einem Atomkrieg bringen immer mehr US-Amerikaner dazu, sich auf den Weltuntergang vorzubereiten. An den Tag des Jüngsten Gerichts glauben sogar viele Führungskräfte aus dem Silicon Valley .

Einen politischen Umsturz bzw. dem Zerbrechen des Systems wird aber wohl die größte Angst zugeschrieben. So schreibt der Journalist Evan Osnos, der vor kurzem den Artikel " doomsday prep for the super rich " schrieb: "Sie spüren die Fragilität sowie die Unberechenbarkeit unserer Politik [...] das Vertrauen der "Tech Survivalists" in unsere Institutionen ist ordentlich ins Wanken geraten..."

Es schein so als wär der große Knall für viele abzusehen, und die Reichen treibt die Angst an, dass wenn sich die Unterschicht gegen das System erhebt, und die Politik dem Aufbäumen nichts mehr entgegenzusetzen hat, jedem Unvorbereiteten die Lynchjustiz des wütenden Mobs treffen wird.

Daher horten sie Lebensmittel und Waffen an. Einige gehen sogar einen Schritt weiter und haben sich ein Luxus-Apartment in einem Bunker gesichert, den vollgetankten Helikopter haben diese Personen natürlich auch schon vorsorglich bereitgestellt.

Mit dem Projekt Survival Condo steht reichen Menschen in Wichita, Kansas, ein erstklassig ausgestatteter Rückzugsort zur Verfügung. Der Luxus-Bunker verfügt über 20 unterirdische Apartments, Gemüse und Fisch wird direkt vor Ort erzeugt und erneuerbare Energie macht den Bunker autark.

Ein Apartment kostet bis zu 3 Millionen US-Dollar. Dennoch ist der Bunker schon komplett ausgebucht. Auf Annehmlichkeiten müssen die Bewohner auch im Angesicht des Weltuntergangs nicht verzichten: Survival Condo ist mit einem Pool, einer Bar und sogar einen Theater ausgestattet.

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