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Facebook scannt soziales Netzwerk nach Pädophilen ab

14.07.2012 | 05:14 Uhr |

Das soziale Netzwerk Facebook sagt Pädophilen den Kampf an und scannt dafür Beiträge und Chats.

Facebook will künftig mit automatisierten Suchroutinen alle Beiträge und Chats nach kriminellen Inhalten durchsuchen. Hierfür soll eine ähnliche Technik zum Einsatz kommen wie beim gezielten Platzieren von Werbeinhalten. Als Grundlage im Kampf gegen Pädophile dienen gemeinsame Freunde, frühere Interaktionen, der Altersunterschied zwischen zwei Gesprächspartnern sowie eine Volltextsuche.

Potenziell gefährliche Unterhaltungen sollen für die Mitarbeiter von Facebook  markiert werden. Diesen stehen auch frühere Textmuster zur Verfügung, die nachweislich zu sexuellen Übergriffen geführt haben. Datenschützer will Facebook damit beruhigen, dass die genutzten Technologien eine extrem niedrige Fehlalarmquote hätten. Grundsätzlich wolle man sich jedoch auch in Zukunft auf das Meldesystem durch die Nutzer verlassen.

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Angesichts der täglich 900 Millionen Nutzer von Facebook dürfte es schwer werden, alle Unterhaltungen nach derartigen Mustern abzusuchen. Zum Schutz junger Nutzer gibt es daher zusätzliche Mechanismen. So werden beispielsweise Profile von Mitgliedern, die jünger als 18 Jahre sind, von der öffentlichen Suche ausgeschlossen. Weiterhin können diese Personen nur mit ihren Freunden chatten.

In der neuen Ausgabe von Doppelklick klärt PC-WELT-Sicherheitsexperte Arne Arnold darüber auf, welche Gefahren bei der Nutzung von Facebook lauern und wie Sie sich schützen. Durch die Sendung führt Moderatorin Alexandra Polzin.

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