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Sicherheit

04.05.2007 | 09:00 Uhr |

Mit der starken Verbreitung von Bluetoothfähigen Geräten in den letzten zwei bis drei Jahren wird Bluetooth für zwei Personengruppen interessant, die mit übler Absicht oder aus purer Neugierde Sicherheitslücken suchen, vulgo Cracker beziehungsweise Hacker genannt.

Der Zugang via Bluetooth auf ein Smartphone oder einen PDA kann einem Angreifer rein theoretisch Informationen verschaffen oder einen Schaden über Gesprächsgebühren verursachen. Noch sind Viren, Würmer, Trojaner und BackdoorÖffner auf Mobilgeräten rar. Das sind sie vor allem auch deswegen, weil die Handys zu unterschiedlich sind, als dass sich ein Schadprogramm Epidemieartig ausbreiten könnte.

Was nicht ist, kann aber natürlich werden, und einer der Verkehrswege dafür könnte Bluetooth sein. Der wichtigste Rat: Bestätigen Sie niemals eine eingehene Übertragung (einer Datei), wenn Sie nicht wissen, wer Ihnen da etwas übertragen möchte.

Wer ganz sicher gehen möchte, wählt für Bluetooth-Verbindungen mehr als die meist verlangten vier Ziffern für die Kopplungs-PIN. Bekannt sind allerdings Denial-of-Service-Attacken auf Bluetooth-Handys, die ein Eindringen überhaupt nicht beabsichtigen: Ein Script schickt etwa so viele Anfragen zum Übertragen einer Datei an ein Handy, dass dieses alle Viere von sich streckt. Ein Ortswechsel und das kurze Entnehmen des Akkus kann solche Probleme stets lösen, sollten sie wirklich auftreten.

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