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Shadow: Streaming-Dienst will VR-Spiele streamen

13.03.2020 | 15:20 Uhr | Michael Söldner

Der französische Cloud-Gaming-Anbieter Shadow will ab Sommer 2020 auch VR-Spiele streamen.

Aktuell versuchen sich bereits zahlreiche Unternehmen am Game-Streaming von herkömmlichen Spielen. VR-Spiele stellten die Dienste hingegen bislang noch vor Probleme, schließlich müssen hohe Bildwiederholraten konstant gehalten werden, um Übelkeit vorzubeugen. Der Cloud-Gaming-Anbieter Shadow aus Frankreich will schon bald Virtual-Reality-Spiele zu seinen Kunden streamen. Ein Beta-Test hierfür soll im Sommer 2020 in den USA starten. Dort wurden zudem die Preise gesenkt: Anstelle von 25 US-Dollar pro Monat soll eine Mitgliedschaft nur noch 12 US-Dollar kosten. Hierzulande sollen für Shadow pro Monat mindestens 15 Euro fällig werden. Ob auch hierzulande mit einer Preissenkung zu rechnen ist, bleibt offen. 

Beim Streaming von VR-Spielen müssen zwei Bilder für das linke und das rechte Auge getrennt berechnet und dann an die Brille des Nutzers geschickt werden. Da die Spiele in der Cloud berechnet werden, dürfte sich die Verzögerung zwischen Eingabe und Wiedergabe auf der Brille deutlich erhöhen. Schon bei lokaler Hardware führt dies schnell zu Übelkeit, Ruckler lassen sich in VR deutlich schlechter tolerieren als beim Gaming am TV oder Monitor. Über die nötige Hardware dürfte Shadow aber bereits verfügen: In den virtuellen Maschinen steht eine Grafikkarte bereit, die ähnlich leistungsfähig ist wie eine Geforce RTX 2080. Der Europastart von Shadow soll drei Aboversionen umfassen, die zwischen 15 und 50 Euro kosten. Die teureren Tarife bieten mehr RAM, Speicherplatz und eine schnellere Grafikkarte.

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