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Sexismus-Vorwürfe: Riot Games will sich bessern

26.08.2019 | 15:16 Uhr | René Resch

Mit den Teilnehmern der Sammelklage zu den Sexismus-Vorwürfen innerhalb des League-of-Legends-Entwicklers Riot Games konnte sich das Spielestudio nun außergerichtlich einigen. Das Spielestudio verspricht Besserung.

Dem League-of-Legends-Entwickler Riot Games wird seit einiger Zeit Diskriminierung von Frauen und ethnischen Minderheiten vorgeworfen. Dies bestätigte auch ein Artikel, der auf Kotaku erschien. Noch im Mai 2019 hatten rund 150 Angestellte des Entwicklers die Arbeit niedergelegt und sich auf dem Parkplatz des Unternehmens in Los Angeles getroffen und das Unternehmen bestreikt.

Bei einem einfachen Streik blieb es allerdings nicht, einige Mitglieder haben gegen den Entwickler eine Sammelklage initiiert. Dabei wurde Riot Games vorgeworfen, gerade Entwicklerinnen unfair zu behandeln. Das Spielestudio hat sich nun mit den Teilnehmern der Sammelklage außergerichtlich einigen können. Der Entwickler verspricht Besserung.

Die Klägergruppe „Rioters Against Forced Arbitration“ schrieb dazu auf Twitter: „Wir glauben, dass dies ein großer Sieg für Frauen in der Games-Branche ist“. Weiterhin sei die Einigung ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichberechtigung in der gesamten Branche, nicht nur bei Riot Games selbst.

Hintergrund der Klage und des damaligen Streiks war ein Kotaku-Artikel aus dem Jahre 2018: „Inside The Culture Of Sexism At Riot Games“ (Ein Einblick in die Sexismus-Kultur bei Riot Games). Weitere Informationen zu den Hintergründen und dem damaligen Streik lesen Sie hier:

Sexuelle Belästigung: Streik beim League-of-Legends-Entwickler

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