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Service Pack bringt kaum Neues

11.09.2002 | 11:12 Uhr |

Das SP1 enthalte kaum Neuerungen, die Anwender unbedingt bräuchten, begründet ARS- nalyst Tony Duboise die Zurückhaltung. Denn mit Windows XP gebe es wesentlich weniger technische Probleme als mit früheren Windows-Versionen. So sei bei vielen Herstellern das Support-Aufkommen merklich gesunken. Deshalb raten viele Anbieter, das Service Pack nur einzuspielen, wenn das Betriebssystem Probleme macht oder die neuen Treiber, zum Beispiel für USB 2.0 (Universal Serial Bus), benötigt werden.

Zudem sei Windows XP zur Zeit vor allem im Consumer-Markt verbreitet. Die meisten Unternehmensanwender setzen noch auf Windows 2000, so die Hersteller. Die Marktforscher von Gartner haben ermittelt, dass in diesem Jahr auf 41 Prozent der an Firmen verkauften Rechner Windows 2000 und nur auf 16 Prozent Windows XP installiert war.

Die Möglichkeit, Middleware wie Browser, Multimedia-Software und E-Mail-Programm individuell einzustellen, wird voraussichtlich von Anbietern kaum genutzt werden. So gibt es zum Beispiel bei Dell keine Pläne, die Standard-Konfiguration zu ändern, sagte eine Unternehmenssprecherin. Zwar werden Dell-Rechner mit der Multimedia-Software "MusicMatch" ausgeliefert, der Anwender könne jedoch selbst entscheiden, ob es den Windows-Media-Player als Standardprogramm ablösen soll.

Offiziell: Service Pack 1 für Windows XP ist da (PC-WELT Online, 10.09.2002)

Download: Service Pack 1 für Internet Explorer 6 (PC-WELT Online, 10.09.2002)

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