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Schwache Grafiklösung, kein TV-Schnick-Schnack und HDDrive2go-Unterstützung

25.09.2006 | 10:42 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Über die verwendete Hauptplatine schweigt sich der Discounter aus. Als Grafiklösung kommt wie bereits beim 499-Euro-PC vom Februar ( PC-WELT Test ) der S3 Graphics Unichrome Pro IGP zum Einsatz. Dieser zwackt sich 64 MB vom Hauptspeicher ab, so dass für das Betriebssystem und Anwendungen nur noch 960 MB übrig bleiben.

Entsprechend ungeeignet ist der Rechner für 3D-Spiele und begrenzt geeignet für Multimedia-Applikationen. Zum Aufrüsten steht lediglich ein 8x AGP-Steckplatz und kein zukunftssicherer PCI-Express-Steckplatz zur Verfügung.

Auf eine TV-Lösung wird dieses Mal gänzlich verzichtet. Verfügte der Billig-PC von Anfang des Jahres noch über eine integrierte TV-Tunerkarte für DVB-T, analoges TV und FM-Radio, hat der neue 499-Euro-PC in dieser Hinsicht gar nichts zu bieten - wobei der Rechner dieses Mal von der Rechenleistung eher dafür geeignet wäre, als der PC seinerzeit, der nur über einen schwachen Celeron D 346 verfügte.

Auf dem Gehäuse befindet sich eine integrierte Festplatten-Station, auf der eine HDDrive2go von Medion aufgesteckt werden kann. So lässt sich dem System eine externe Festplatte ohne Kabelverbindungen hinzufügen. Die externe Festplatte mit 250 GB Speicherplatz bietet Aldi Nord für 119 Euro an. Sie kann auch per USB 2.0 an jeden beliebigen Rechner angeschlossen werden.

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