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Spannung & Schärfe

26.03.2009 | 12:23 Uhr | Benjamin Schischka, Arne Arnold

Tiefenunschärfe: Leiten Sie das Betrachter-Auge. (Foto: Maxim Petrichuk – Fotolia.com)
Vergrößern Tiefenunschärfe: Leiten Sie das Betrachter-Auge. (Foto: Maxim Petrichuk – Fotolia.com)
© 2014

Tipp 4: Mit Diagonalen erzeugen Sie Spannung

Ein gutes Foto bietet dem Betrachter Führungslinien an. Suchen Sie bei der Aufnahme gezielt nach Linien. Besondere Spannung erzeugen Sie zudem, wenn diese diagonal verlaufen. Beim Skibergsteiger nebenan liefert der Hang die gewünschte Linie. Es muss aber nicht gleich ein Berg sein. Auch eine Uferpromenade, ein Geländer oder eine Straße lässt sich vom richtigen Standpunkt aus oft schräg durch die Aufnahme platzieren. Generell gilt: Je weniger ein Motiv strukturiert ist, desto wichtiger werden Führungslinien im Foto.

Diagonalen bringen Spannung ins Bild.
Vergrößern Diagonalen bringen Spannung ins Bild.
© 2014

Tipp 5: Nutzen Sie eine geringe Tiefenschärfe

Ist ein Foto von vorne bis hinten gestochen scharf, scheint es dem Auge in allen Teilen gleich wichtig. Dann langweilt es sich aber an einem unbedeutenden Hintergrund, anstatt sich auf das Hauptmotiv zu konzentrieren. Vom Radfahrer nebenan lenkt der unscharfe Berg dahinter nicht ab. Sie erhalten diese selektive Schärfe mit dem Motivprogramm „Porträt“. Wenn Sie die Blende manuell einstellen können, wählen Sie für geringe Tiefenschärfe eine große Blende (kleine Blendenzahl). Zoomen Sie zudem in den Telebereich, um den Effekt zu verstärken.

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