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Samsung verschiebt den Start des Galaxy Fold

23.04.2019 | 09:27 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Samsung hat den Start des Galaxy Fold offiziell verschoben. Das 2.000-Euro-Smartphone muss noch verbessert werden.

Samsung hat den Start seines ersten faltbaren Smartphones Galaxy Fold verschoben, welches Anfang Mai für den stolzen Preis von etwa 2.000 Euro auf den Markt kommen sollte. Damit zieht das Unternehmen die Konsequenzen aus den Problemen mit dem Display-Schutz, auf die einige Tester in der vergangenen Woche hingewiesen hatten.

Ausgewählte Tester und Influencer hatten vorab das Galaxy Fold zum Testen erhalten und bereits kurze Zeit über Beschädigungen des Falt-Displays geklagt. Samsung hatte in einer ersten Stellungnahme den Testern die Schuld gegeben, weil diese eine Schutzfolie trotz aufgedruckter Warnung entfernt hatten.

Über das verlängerte Oster-Wochenende hatte Samsung zunächst zwei Start-Events für das Galaxy Fold in China abgesagt. Anschließend erklärte das Unternehmen gegenüber US-Medien, dass der Start vorerst um einen nicht genannten Zeitraum verzögert werde. Die Zeit solle dazu genutzt werden, um den Schutz der Falt-Displays noch weiter zu verbessern. Konkret sollen offenbar die Käufer mit neuen, prominenteren Hinweisen versorgt werden, um zu verhindern, dass sie die Schutzfolie über den Falt-Displays abziehen. Vermutlich wird bei der Gelegenheit auch die Möglichkeit erschwert, die Folie überhaupt abziehen zu können.

Wie lange die Veröffentlichung des Galaxy Fold verschoben wird, verrät Samsung nicht. Es ist nur davon die Rede, dass in den kommenden Wochen ein neuer Start-Termin bekannt gegeben wird. Ungewiss ist also, ob das Galaxy Fold damit noch im Mai starten wird.

Samsung braucht mehr Zeit, um Display-Schutz zu verbessern

In seiner Mitteilung weist Samsung darauf hin, dass das Unternehmen mit dem Galaxy Fold eine völlig neue "mobile Kategorie" vorgestellt habe, bei der viele neue Technologien und Materialien zum Einsatz kommen, um zu erreichen, dass sich das Display falten lässt. Die ersten Berichte der Tester hätten das Potential des neuen Geräts deutlich gemacht. Allerdings habe man durch dieses Feedback auch erfahren, dass weitere Verbesserungen notwendig seien, um das beste "Nutzererlebnis" zu erreichen. Die zusätzliche Zeit solle dafür genutzt werden, um das Feedback der Tester auszuwerten und Änderungen in das Galaxy Fold einfließen zu lassen, die den Umgang mit dem Gerät verbessern. Man habe außerdem auch einen Hinweis über eine "Substanz" im Gerät erhalten, die die Performance des Displays beeinflussen könnte.

"Wir werden Maßnahmen ergreifen, um den Displayschutz zu verstärken. Wir werden auch die Anleitung zur Pflege und Verwendung des Displays einschließlich der Schutzschicht verbessern, damit unsere Kunden das Beste aus dem Galaxy Fold herausholen können", erklärt Samsung und fügt abschließend hinzu: "Wir schätzen das Vertrauen unserer Kunden in uns und sie haben immer oberste Priorität. Samsung setzt sich für eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern ein, um die Branche voranzubringen. Wir danken ihnen für ihre Geduld und ihr Verständnis."

Samsung Galaxy Fold: Ab 3. Mai für 2.000 Euro erhältlich

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