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Samsung: Im nächsten Exynos-Chip steckt eine Radeon-GPU

14.01.2021 | 16:19 Uhr | Michael Söldner

Samsung will sich künftig in seinen Exynos-Chips auf Grafikeinheiten von Hersteller AMD verlassen.

Mit dem Exynos 2100 hat Samsung erst vor wenigen Tagen einen neuen SoC für Smartphones vorgestellt. Dieser kommt in den Galaxy-Smartphones in Europa zum Einsatz, in anderen Regionen werkelt hingegen ein Snapdragon 888 vom Qualcomm in den Geräten. Beim nächsten Exynos-Chip wird sich hingegen vieles ändern: So will Samsung darin eine Radeon-GPU mit RDNA-Technik von AMD integrieren . Die entsprechende Lizenzvereinbarung wurde schon 2019 getroffen. Im Galaxy S21 ist diese Neuerung allerdings noch nicht zu finden. Die Radeon-Grafikeinheit in den Samsung-Chips für Smartphones kommt entsprechend später. Heiße Kandidaten sind das Galaxy Z Fold 2, das Z Flip 2 oder kommende Galaxy-Note- oder Galaxy-Tab-Geräte. 

Wann Samsung auf die AMD-Grafik umsteigen will, bleibt unklar. Es ist gut möglich, dass der Wechsel von einer ARM-GPU zu einer Grafikeinheit von AMD erst im Jahr 2022 erfolgen könnte. Das Galaxy S22 dürfte fast sicher mit einem Chip ausgeliefert werden, der schon auf die AMD-Technik aufbaut. Wie genau die Integration der RDNA-Architektur in die Samsung-Chips ausfallen wird, ist llerdings noch unklar. Die neue Grafik-Hardware von AMD kommt in High-End-Grafikkarten zum Einsatz, treibt aber auch die neuen Konsolen Xbox Series X/S sowie Playstation 5 an.

Ein Einsatz der RNDA-Technik in Smartphones würde den Marktanteil von AMD noch weiter erhöhen. Dies ist besonders relevant, da nach Untersuchungen von Superdata Research schon jetzt 58 Prozent der mit Spielen erwirtschafteten Umsätze auf Mobilgeräte entfallen. Zudem könnte die Portierung von Konsolenspielen auf Smartphones durch eine ähnlichere Hardware-Basis künftig einfacher ausfallen. 

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