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Samsung Gear S3: Größere Smartwatch mit Always-on-Ziffernblatt vorgestellt

01.09.2016 | 10:35 Uhr |

Samsung hat mit Gear S3 classic und frontier die Nachfolger der Smartwatch Gear S2 vorgestellt: größer, mit Always-on-Ziffernblatt und SOS-Ruf.

Samsung nutzt die IFA, um sein Smartwatch-Angebot aufzufrischen: mit der neuen Samsung Gear S3, die es in zwei Versionen gibt: Gear S3 classic und Gear S3 frontier. Der Unterschied zwischen den beiden Versionen ist jedoch nur optischer Natur. Gear S3 frontier soll offensichtlich die harten Kerle, Abenteurer und Outdoor-Fans unter den Smartwatch-Käufern ansprechen. Die Gear S3 classic ist im Vergleich dazu etwas dezenter gestaltet. Größer als der Vorgänger Gear S2 sind die neuen Modelle aber beide.

Die Lünette
Vergrößern Die Lünette
© Samsung

Ausstattung

Die 46,1 x 49,1 x 12,9 große und 62 Gramm schwere Gear S3 frontier besitzt ein 1,3 Zoll (3,30 cm) großes Amoled-Display mit 360 x 360 Pixeln und 278 ppi. Ein Dual-Core-1,0-GHz-Prozessor treibt die Uhr an. Der interne Speicher ist 4 GB groß, der Arbeitsspeicher fasst 768 MB.

Das Corning Gorilla Glass SR+ soll für Sicherheit vor Kratzern sorgen. Die Gear S3 ist nach IP68-zertifiziert wasserfest und besitzt einen GPS-Empfänger. Ebenfalls eingebaut ist Alti-/Barometer und ein Geschwindigkeitsmesser sowie ein Pulsmesser und ein Lichtmesser. Sport- und Outdoor-Fans sollten mit der Gear S3 also gut bedient sein.

Das Aufladen erfolgt kabellos. Für die Gear S3 classic gelten die gleichen Werte wie für die frontier, nur wiegt die classic mit 57 Gramm etwas weniger.

Das Bedienkonzept ist ebenfalls bei beiden Modellen gleich: Über die von der Samsung Gear S2 bekannte drehbare Lünette wählt man das gewünschte Menü, über einen Fingerdruck trifft man die Auswahl. Anrufe sollen sich aber auch ohne Druck auf den Touchscreen annehmen und ablehnen lassen. Auf das Display handschriftlich geschriebene oder gemalte Botschaften werden automatisch in Text oder Emojis umgewandelt.

Die beiden neuen Gear-S3-Modelle
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© Samsung

Keine SIM-Karte verbaut

Wichtig: In Deutschland soll die Gear S3 nur ohne SIM-Karte verkauft werden. Die Smartwatch muss also immer mit einem Samsung-Smartphone gekoppelt werden, via Bluetooth 4.2. Außerdem unterstützen die Smartwatches WLAN-N, NFC sowie neben A-GPS auch Glonass.

Always-on-Ziffernblatt

Das neue Always-on-Display (AOD) mit Super Amoled-Technologie und 16 Millionen Farben zeigt die Uhrzeit dauerhaft an, sofern der Akku aufgeladen ist. Die 380-mAh-Batterie soll Samsung zufolge mit einer Akkuladung bis zu vier Tage durchhalten.

Außerdem baut Samsung ein SOS-Signal ein, mit dem ein Notruf an einen voreingestellten Kontakt geschickt werden kann.

Armbänder

Die Gear S3 ist mit gängigen 22-mm-Armbändern kompatibel. Im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Industriedesigner Arik Levy stellt Samsung Nutzern künstlerische Ziffernblätter und Armbänder für einen individuellen Look zur Verfügung. Die Ziffernblätter und Armbänder werden im Laufe des Jahres über ausgewählte Kanäle erhältlich sein, wie Samsung erläutert.

Für die Gear S3 steht auch die BMW Connected App zur Verfügung. Die App benachrichtigt Nutzer, wann sie aufbrechen sollten, informiert über den Tankfüllstand ihres BMW Connected Cars und entsperrt den Wagen – über das Display der Gear S3.

Preis noch unbekannt

Beide Modelle der Samsung Gear S3 werden voraussichtlich später im Jahresverlauf in den Handel kommen. Zu den Preisen äußert sich Samsung noch nicht.

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