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Samsung Galaxy Note 7: Über 70 Geräte bereits explodiert

13.09.2016 | 13:52 Uhr |

Laut kanadischen Behörden gab es bereits über 70 Vorfälle, bei denen der Akku im Note 7 Probleme bereitete.

Die kanadische Gesundheitsbehörde Healthy Canadians ruft die Bevölkerung auf ihrer Website dazu auf, unbedingt am Samsung-Rückrufprogramm für das Galaxy Note 7 teilzunehmen. Der Behörde selbst und Samsung Kanada sind bisher nur ein Fall bekannt, bei dem der Akku im Gerät überhitzte. Dafür meldet die kanadische Behörde aber in ihrer Stellungnahme eine neue Zahl bekannter Vorfälle aus den USA: Über 70 Vorfälle soll es dort bereits gegeben haben.

Samsung hatte vor knapp zwei Wochen den Rückruf für alle 2,5 Millionen bereits ausgelieferten Galaxy Note 7 gestartet, nachdem weltweit 35 Geräte beim Aufladen explodierten. Erst kürzlich hatte Samsung seine Warnung deutlich verschärft und die Besitzer der Geräte dazu aufgefordert, diese sofort auszuschalten, nicht mehr zu verwenden und umzutauschen. Kurz zuvor war ein Note 7 in New York in den Händen eines Jungen explodiert.

Sollten Sie ein Galaxy Note 7 besitzen, dann erfahren Sie in diesem Artikel alles über den Rückruf und wie Sie daran teilnehmen können.

In Kanada sind laut Angaben von Healthy Canadians knapp 22.000 Geräte von dem Rückruf betroffen. Sie wurden zwischen dem 19. August 2016 und dem 1. September 2016 verkauft. Bei dem einen Fall, in dem in Kanada der Akku in einem Note 7 überhitzte, soll es keine Verletzten gegeben haben. Dennoch wird empfohlen, die Geräte umgehend auszuschalten und nicht mehr zu verwenden. Die Betroffenen soll sich dann mit Samsung für die Teilnahme am Rückrufprogramm in Verbindung setzen. In der Mitteilung weist die Behörde auch darauf hin, dass die vom Rückruf betroffenen Geräte aufgrund der geltenenden Gesetze auf keinem Fall weiterverkauft oder gar verschenkt werden dürfen.

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