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Sabotage-Vorwürfe gegen Tesla-Mitarbeiter

07.10.2020 | 16:11 Uhr | Denise Bergert

E-Auto-Hersteller Tesla beschuldigt einen Mitarbeiter wegen einer Produktionsunterbrechung der Sabotage.

Tesla hat einen seiner Mitarbeiter in einer E-Mail an die Belegschaft der Sabotage beschuldigt. Das Schreiben wurde von Al Prescott, dem Leiter der Rechtsabteilung bei Tesla, verfasst. Die US-Nachrichtenagentur Bloomberg gelangte in den Besitz des internen Dokuments.

Wie Prescott der Belegschaft in seiner E-Mail erklärt, sei es vor einem Monat in der Tesla-Fabrik in Fremont zu einem Zwischenfall gekommen, aufgrund dessen die Produktion gestoppt werden musste. Die IT- und Infosec-Teams des Unternehmens hätten daraufhin Ermittlungen angestellt, wie es zu der Produktionsunterbrechung kommen konnte. Die Ermittlungen hätten laut Prescott ergeben, dass ein Tesla-Mitarbeiter "einen Teil der Produktionsstätte böswillig sabotiert" habe. Durch das schnelle Eingreifen der IT- und Infosec-Teams sei weiterer Schaden verhindert worden und die Produktion habe bereits nach wenigen Stunden wieder reibungslos anlaufen können.

Der beschuldigte Mitarbeiter, dess Identität Prescott in seiner E-Mail nicht preisgibt, habe versucht einen Firmen-PC zu zerstören, einen anderen Mitarbeiter zu beschuldigen und so seine Spuren zu verwischen. Als ihn das Ermittlerteam mit den Beweisen seiner Tat konfrontierte, habe er die Sabotage schließlich eingeräumt. Tesla habe den Mitarbeiter mittlerweile entlassen. Ob ihn sein Sabotage-Versuch nur den Job gekostet hat oder ob Tesla auch rechtliche Schritte einleiten wird, ist nicht bekannt.

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