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Ryzen 6000: Weiterhin maximal 16 Kerne und Zen 4

14.07.2021 | 16:10 Uhr | Michael Söldner

Neuen Gerüchten zufolge sollen die neuen Desktop-Prozessoren von AMD weiterhin mit maximal 16 Kernen arbeiten.

Mit Ryzen 6000 („Raphael“) steht in naher Zukunft die Veröffentlichung neuer Desktop-Prozessoren von AMD an. Diese CPUs sollen den Leakern „ExecutableFix“ und „Patrick Schur“ zufolge im 5-Nanometer-Verfahren beim Chipauftragsfertiger TSMC entstehen. Da die Fertigung im Vergleich zum bisher eingesetzten 7-Nanometer-Verfahren für mehr freie Fläche auf dem Chip sorgt, hatten viele Insider auch mit einer Erhöhung der maximalen Anzahl an Kernen gerechnet. Den neuesten Gerüchten zufolge soll Ryzen 6000 jedoch auch weiterhin mit maximal 16 Kernen auskommen müssen. Dafür sollen die Kerne dank Zen-4-Architektur deutlich schneller rechnen. Dazu kommt mit AM5 ein neuer Prozessorsockel, der entsprechend auch die Anschaffung neuer Mainboards nach sich zieht.

Die Ryzen-6000-CPUs dürfen Schur zufolge maximal 170 Watt aus dem Netzteil ziehen. Grundsätzlich sei aber eher mit einer Erhöhung der TDP von 105 auf 120 Watt zu rechnen. Ein weiterer Grund für eine im Vergleich zu Ryzen 5000 höhere Performance der neuen AMD-CPUs könnte auch in einer Vergrößerung des Cache zu finden sein. Erst im Juni kündigte AMD-Chefin Lisa Su an, dass man Prozessoren künftig mit einem sogenannten V-Cache versehen möchte. Dabei handelt es sich um übereinander gestapelte SRAM-Dies, die den Level-3-Cache von acht Kernen von 32 auf 96 MB erhöhen. Speziell Spieler könnten durch diese Änderungen auf bis zu 15 Prozent höhere Bildwiederholraten hoffen. Wann genau AMD seine neuen Ryzen-6000-Prozessoren auf den Markt bringen möchte, bleibt weiterhin unklar. Auch zu den Taktraten und weiteren Neuerungen von „Raphael“ hat AMD keine neuen Aussagen getroffen.

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