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Ryzen 3000: Workaround für Destiny 2 per Treiber

29.07.2019 | 16:45 Uhr | Michael Söldner

Mit einem Beta-Treiber für den Chipsatz will AMD die Probleme mit Ryzen-3000-CPU und Destiny 2 provisorisch lösen.

Wer den Koop-Shooter Destiny 2 mit einer brandneuen Ryzen-3000-CPU spielen möchte, steht vor einem Problem: Durch einen Fehler im Zufallszahlengenerator verweigert das Spiel den Start . Mit einem Beta-Treiber für den Chipsatz will AMD den Fehler provisorisch beheben. Noch wird der Treiber nur über einen Link zu Google Drive verteilt. Laut ersten Berichten soll der Beta-Chipsatztreiber den gewünschten Effekt erzielen: Destiny 2 startet damit auch auf Systemen mit Ryzen-3000-CPU.

Am eigentlichen Problem mit dem Zufallszahlengenerator ändert der Treiber allerdings nichts. AMD will in Kürze eine finale Lösung veröffentlichen. Dazu setzt der Hersteller auf einen aktualisierten Microcode für die Ryzen-3000-Prozessoren. Dieser soll dann in allen Anwendungen und Betriebssystemen funktionieren. Schon morgen will sich AMD zu den weiteren Plänen mit dem Bug der Ryzen-CPUs äußern. Dabei soll es auch um Destiny 2 gehen. Doch auch die WHEA-Fehlermeldungen rund um PCIe 4.0 und die erhöhten CPU-Spannungen im Leerlauf will der Hersteller in einem Update thematisieren. Als erster Schritt sollte Destiny-2-Fans das Update für den Chipsatz jedoch genügen. Damit lässt sich das auch heute noch beliebte Spiel wieder problemlos starten.

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