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Ryzen 3 5300G: Bis zu 5,6 GHz mit Übertaktung möglich

09.06.2021 | 16:15 Uhr | Michael Söldner

Der Ryzen 3 5300G mit Grafikeinheit kann auf bis zu 5,6 GHz übertaktet werden. Noch ist die APU aber nicht im Handel erhältlich.

Mit den Kombiprozessoren der Ryzen-5000G-Reihe hat AMD gleich mehrere Chips im Angebot, die Prozessor und Grafikeinheit vereinen. Die schnellen Zen-3-Kerne sorgen für ein flottes Arbeitstempo, während die Vega-GPU mit mindestens 6 Compute Units für alltägliche Aufgaben ausreicht. Gleichzeitig haben die neuen APUs von AMD offenbar ein hohes Übertaktungspotenzial. In einer kürzlich aufgetauchten CPU-Z-Validierung ist ein Ryzen 3 5300G zu finden, der mit rund 5,6 GHz arbeitet. Dabei arbeitet die 4-Kern-CPU mit 8 Threads normalerweise mit einem Basistakt von 4 GHz und kann den Boost-Takt bei hoher Last auf 4,2 GHz anheben. Möglich wurde diese extreme Übertaktung auf 5,6 GHz wohl aber nur durch den Einsatz von Flüssigstickstoff als Kühlmittel. Als Mainboard kam dabei ein Asus ROG STRIX B550-I Gaming zum Einsatz.

Noch ist das Einstiegsmodell der Ryzen-5000G-Kombiprozessoren nicht im freien Handel erhältlich, sondern steht nur OEM-Fertigern und in Komplett-PCs zur Verfügung. Die Kombiprozessoren mit dem Codenamen „Cezanne“ wurden erst im April auch für Desktop-Rechner angekündigt. Hier soll es aber wohl zuerst nur den Ryzen 7 5700G und den Ryzen 5 5600G geben. Es könnte aber dennoch sein, dass auch der Ryzen 3 5300G für Selbstbau-PCs angeboten wird. Laut AMD sollen die neuen Desktop-APUs aber erst ab dem 5. August in den Handel kommen. In Anbetracht des enormen Potenzials für Übertaktungen könnten die Cezanne-Prozessoren aber für viele Anwendungsbereiche interessant werden. Bei ausreichender Kühlung im Gehäuse dürfte auch ohne Stickstoffkühlung eine deutliche Anhebung des Boost-Takts möglich sein.

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