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Rückruf für E-Bikes: Vorderradgabel kann brechen

08.09.2020 | 10:49 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Kettler und Hercules rufen bestimmte E-Bikes zurück. Wegen der Gefahr, dass die Vorderradgabel brechen könnte.

Die E-Bike-Hersteller Kettler Alu-Rad und Hercules rufen insgesamt fünf Modelle von E-Bikes zurück in die Werkstätten. Der Grund für den Rückruf: Bei einem ADAC-Test von „Urban E-Bikes“ brach bei einem E-Bike von Kettler die Gabel. Genauer gesagt: Während des Einstellens brach unvermittelt die Gabel. Der ADAC führt aus: „In Folge könnte sich ein Teil der Vorderradgabel vom Fahrrad lösen – passiert dies während der Fahrt, sind Stürze und Verletzungen möglich.“

Wegen dieses Gabelbruchs ruft Hersteller Kettler deshalb diese E-Bike-Modelle zurück

  • E Street Beltdrive

  • E Beltdrive

  • E Comp Street

  • E Comp

Hersteller Hercules wiederum ruft das Modell Tessano F8 Lite zurück.

Alle zurückgerufene Modelle haben gemeinsam, dass bei ihnen die fragliche Vorderradgabel verbaut ist. Die Hersteller tauschen diese Gabel jetzt für die Kunden kostenfrei um. Insgesamt betrifft der Rückruf laut ADAC über 600 Fahrräder, die in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz verkauft wurden.

Der ADAC empfiehlt den Besitzern betroffener Modelle, das Fahrrad bis zur Behebung des Mangels nicht zu benutzen und den Händler bezüglich des Austausches der Vorderradgabel zu kontaktieren.

Erst im August musste ein E-Bike, das über Aldi verkauft wurde, zurückgerufen werden: Aldi-E-Bike: Rückruf wegen Bremsenproblem .

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