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Rückgang bei Softwarepiraterie

03.05.2002 | 14:28 Uhr |

Stark angestiegen sind Computerbetrügereien, die 17.310 mal polizeilich erfasst wurden. Ein solches Vergehen nach Paragraph 263a des Strafgesetzbuchs liegt vor, wenn sich jemand durch das Beeinflussen eines Datenverarbeitungsvorgangs einen Vermögensvorteil verschafft. Darunter fällt etwa das Manipulieren oder Fälschung von Chip- oder Magnetstreifenkarten sowie von Dekoderkarten für Pay-TV-Angebote.

Während alle in der Statistik geführten Computerverbrechen zunahmen, gingen lediglich die Fälle von Softwarepiraterie leicht zurück. Die Zahlen spiegeln einerseits die starke Zunahme an Internet-Nutzern wieder, da sie potenzielle Opfer von Betrügereien mit 0190-Dialern, Virenattacken und Passwortdiebstählen darstellen. Allerdings beziehen sich die Zahlen lediglich auf die von Privatpersonen oder Firmen tatsächlich angezeigten Delikte; wie bei anderen Straftaten auch dürfte es eine hohe Dunkelziffer geben, so ein Sprecher des Bundeskriminalamts.

Auf diese Statistik angesprochen verweist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf eine Sicherheits-CD, die jedermann bei der Behörde anfordern könne (PC-WELT berichtete). Auf der CD befinden sich Informationen und Programme, die das Surfen im Internet sicherer machen sollen.

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