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Rückgabe unabhängig von Öffnungszeit

14.07.2003 | 13:02 Uhr | Markus Pilzweger

Die Rückgabe erfolgt auf ähnliche Weise, allerdings muss der Anwender sich hierbei nicht mehr an die Öffnungszeiten der Bibliothek halten. Die entliehenen Titel werden einfach in einen Behälter gelegt, der außerhalb des Gebäudes angebracht ist. Auch hier werden die Chips gescannt und durch eine Klappe ins Innere der Bibliothek geleitet.

Das Selbstbedienungs-Prinzip soll nicht nur für die Besucher sondern auch für die Angestellten der Bibliothek Vorteile bringen. So haben Untersuchungen im Vorfeld des Projektes ergeben, dass Bibliothekare bis zu 85 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Annahme und Ausgabe von Büchern beschäftigt waren, erläutert der technische Leiter der Stadt, Murray Lawter. Mit dem neuen System sollen die Angestellten nun mehr Zeit für die Beratung ihrer Kunden haben.

Die RFID-Technik lässt sich aber nicht nur in Büchern einsetzen. Sie kann auch in Bekleidung eingenäht oder in Lebensmittelverpackungen integriert werden. Datenschützer befürchten allerdings, dass der flächenmäßige Einsatz dieser Chips den "gläsernen Konsumenten" wieder einen Schritt näher bringen würde.

Strichcode ade: Wal-Mart will auf elektronische Etiketten umsteigen (PC-WELT Online, 10.06.2003)

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