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Rückblick: Ausgangssituation

06.02.2002 | 14:41 Uhr |

Im Bundestag ist derzeit auf rund 5000 Bürorechnern das schon etwas ältere Microsoft-System Windows NT 4 installiert, für das in absehbarer Zeit die technische Unterstützung durch den Hersteller ausläuft. Seit mehreren Monaten wird im Parlament eine interne Debatte geführt, ob der Bundestag künftig Rechner mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows XP anschaffen oder ob das Open-Source-System Linux eingesetzt werden soll. Der Computerkonzern IBM bemüht sich gemeinsam mit dem Linux-Distributor Suse um den Auftrag.

Gegen den Einsatz von Microsoft-Programmen hatten sich mehrere Abgeordnete aller Fraktionen zur Initiative "Bundestux" zusammengeschlossen - darunter Ernst-Ulrich von Weizsäcker (SPD), die Internetbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Martina Krogmann, sowie Margareta Wolf (Grüne), Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundeswirtschaftsministerium.

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