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Roadjet: Luxus-Fernbus will gegen Flixbus antreten

03.08.2020 | 16:25 Uhr | Denise Bergert

Der Premium-Fernbusanbieter Roadjet will es mit Komfort und einem Coronakonzept mit Flixbus aufnehmen.

In Zeiten von Corona und damit verbundenen Abstands- und Hygieneregeln, die auch beim Reisen gelten, will sich der neue Fernbusanbieter Roadjet  gegen den Platzhirsch Flixbus behaupten. Das Unternehmen aus Ludwigsburg setzt auf Klasse statt Masse und will eigenen Angaben zufolge "First Class Reisen, zu Economy Preisen" anbieten.

Bei vergleichsweise niedrigen Preisen sollen die Roadjet-Kunden so komfortabel wie möglich reisen. Bei seinen Bussen setzt Roadjet auf ein Scania-Chassis, dessen Innenleben vom Unternehmen selbst entwickelt wurde. Hier finden sich statt der üblichen 96 nur 44 Sitzplätze mit Massagefunktion und Sitzheizug. Durch die Reduzierung der Plätze will der Anbieter nicht nur ein komfortableres Reisen ermöglichen, sondern auch die Corona-Abstandsregeln besser einhalten. 

Zur weiteren Ausstattung der Busse gehören neben einer Toilette auch ein Umkleideraum und ein Snack-Automat. Ebenfalls an Bord sind zwei Gratis-WLANs und in den Sitzen verbaute Monitore mit Entertainmentsystem. Zum zusätzlichen Corona-Schutz setzt Roadjet außerdem auf eine Temperaturkontrolle beim Einstieg sowie eine kameragesteuerte Maskenkontrolle der Fahrgäste in Echtzeit. Sie soll dafür sorgen, dass die Kunden während der Fahrt ihre Masken aufbehalten.

Seit heute verkehrt der Roadjet zwischen Stuttgart und Berlin. Für neun Stunden Fahrt zahlen Kunden hier rund 40 Euro und dürfen zwei Reisegepäckstücke mit bis zu 20 kg sowie ein Handgepäckstück mit bis zu 7 kg mitnehmen. In den nächsten Monaten sollen auch Stuttgart und Hamburg sowie München und Hamburg mit Roadjet verbunden werden.

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