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Ring Doorbell: Sicherheitslücke lässt Einbrüche zu

28.02.2019 | 15:43 Uhr | René Resch

Durch eine Sicherheitslücke kann der Videostream der Ring Doorbell gekapert, und ein anderes Video eingespeist werden.

Update, 28.2.2019, 15:40 Uhr - wir haben dem Artikel ein Statement von Ring hinzugefügt.

Die smarten Videotürklingel-System von Ring sind ziemlich beliebt und schon recht weit verbreitet. Mit einem derartigen Türklingel-System lässt sich überprüfen wer eigentlich vor der eigenen Haustüre steht, im Zweifel sogar von Außerhalb der eigenen vier Wände. Eine großartige Sache, wenn die Übertragung auch sicher ist.

Sicherheitsforscher von BullGuard haben nun entdeckt, dass die Videostreams generell geschützt sind, jedoch nicht in allen Bereichen. Laut den Sicherheitsforschern seies  dabei nicht nur recht einfach, den Videostream abzufangen, dieser kann theoretisch sogar ersetzt werden. Hier lassen sich dann verschiedene Szenarien ausmalen. Beispielsweise könnte ein beliebiges Video eingespeist werden, während das eigene Haus ausgeraubt wird. Ein Proof-of-Concept wurde für so ein Szenario erfolgreich getestet.

Ausführliche Details zum Angriff können Sie im Dojo-Blog der Sicherheitsforscher von BullGuard nachlesen.

Ring hat währenddessen schon reagiert und ein nötiges Update gegen den Angriff ausgespielt. Die Besitzer sollten das Update unbedingt durchführen.

Gegenüber PC-WELT erklärte ein Ring-Sprecher: "Das Vertrauen der Kunden ist uns wichtig und wir nehmen die Sicherheit unserer Geräte ernst. Das Problem in der Ring-App wurde bereits behoben und wir empfehlen unseren Kunden immer, ihre Apps und Telefon-Betriebssysteme auf die neuesten Versionen zu aktualisieren."

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