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Riesenaufwand um Mark Zuckerbergs Facebookseite

19.01.2017 | 10:32 Uhr |

Facebook-Chef Mark Zuckerberg betreibt einen Riesenaufwand um seine eigene Facebookseite: Drei unterschiedliche Teams betreuen sie und über 12 Mitarbeiter löschen nur Spam und nervige Kommentare.

Mark Zuckerbergs eigene Facebookseite macht einen erstklassigen Eindruck. Sie ist immer up to date, ständig veröffentlicht Zuckerberg Fotos und Videos, die ihn mit seiner Familie, bei diversen Aktivitäten und im Meinungsaustausch mit anderen Menschen zeigen. Dabei kommen Zuckerbergs Freizeitaktivitäten nicht zu kurz: So sieht man Zuckerberg auf den am 17. Januar 2017 veröffentlichten Fotos bei einem Rodeo.

Doch Zuckerberg beschränkt sich nicht auf die Veröffentlichung von Fotos, Videos und Texten, sondern antwortet gelegentlich auch auf Fragen und Kommentare seiner Facebook-Freunde. Wie macht der schwer beschäftigte Facebook-Chef das nur? Die Wirtschaftsnachrichtenseite Bloomberg berichtet nun, warum Zuckerbergs Facebook-Seite immer so tipptopp aussieht.

Drei Teams im Einsatz

Demnach beschäftigt Zuckerberg ein mindestens 12-köpfiges Team, das nichts anderes macht, als unerwünschte Kommentare und Spam von Zuckerbergs Facebook-Seite zu löschen. Ein weiteres Team wiederum veröffentlicht die eigentlichen Postings, die Reden und Antworten auf einige Kommentare und Fragen.

Zusätzlich beschäftigt Zuckerberg noch Fotografen, die Aufnahmen von Zuckerberg „in the wild“ machen. Aus diesen Aufnahmen werden dann die Fotos und Videos ausgewählt, die auf Zuckerbergs Facebookseite erscheinen. Unter diesen Fotografen befinden sich auch renommierte Experten wie Charles Ommanney, der auch für die Washington Post arbeitet.

Niemanden dürfte überraschen, dass Zuckerberg seine nicht alleine managt. Aber dass er gleich drei Teams im Einsatz hat, die sich um seinen Facebook-Auftritt kümmern, das ist dann doch verblüffend. Immerhin ist Zuckerberg kein Staatspräsident, sondern nur der CEO eines Unternehmens. Dass Zuckerberg so großen Aufwand betreibt, liegt vermutlich nicht nur daran, dass er nun einmal sympathisch rüberkommen und seine Social-Media-Plattform Facebook grundsätzlich vorbildlich repräsentieren will. Sondern ihm dürfte auch daran gelegen sein, den negativen Ruf, der ihm nicht nur seit dem Film The Social Network anhaftet zu widerlegen.

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