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Renault nutzt alte E-Auto-Akkus für Boote

13.11.2019 | 15:59 Uhr | Denise Bergert

Alte Akkus aus E-Autos bekommen bei Auto-Hersteller Renault ein zweites Leben in Elektro-Booten.

In Zusammenarbeit mit der Seine Alliance und Green-Vision hat Auto-Hersteller Renault in dieser Woche in Frankreich ein Konzept vorgestellt , wie alte Akkus aus E-Autos einem zweiten Einsatzzweck zugeführt werden könnten. Die Akkus, die ursprünglich in Elektro-Autos verbaut wurden, sind nach einigen Jahren zwar für diesen Einsatzzweck zu schwach, als Stromspeicher können sie aber dennoch auch weiterhin dienen. Das zeigt das Sightseeing-Motorboot Black Swan, das auf der Pariser Seine seine Runden dreht. Das Boot wurde auf Elektroantrieb umgestellt. Den nötigen Strom für die Flussfahrten liefern dabei Akkus aus E-Autos von Renault, die für den Einsatz in Autos mittlerweile zu schwach sind.

Der Prototyp Black Swan hat in dieser Woche seinen Dienst auf der Seine aufgenommen und bringt Touristen in der französischen Metropole nun emissionsfrei zu den Sehenswürdigkeiten. Der im Boot verbaute Akku liefert Strom für zweistündige Flussrundfahrten mit kleinen Gruppen von bis zu acht Personen. Nach dem Ausflug muss der Akku für zwei bis drei Stunden ans Ladegerät und ist dann wieder einsatzbereit. Der Renault-Partner Seine Alliance will seine Motorboot-Flotte nach und nach auf Elektroantrieb umstellen und nutzt dafür die ausgedienten E-Auto-Akkus von Renault. Die Umstellung der gesamten Flotte soll bis 2024 abgeschlossen sein.

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