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Rechner stehen im Mittelpunkt

06.12.2002 | 14:16 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Bei der Übung arbeiten die US-Militärs unter anderem mit computergenerierten Landkarten, Tafeln und Grafiken, die Auskunft über eigene und feindliche Truppen geben. Die Computersimulation liefert auch Informationen über Truppenbewegungen, Verluste und Nachschubbedarf der virtuellen Einheiten, simuliert also nahe an der Realität ein Kriegsgeschehen.

Weltweit sollen mehrere Tausend Personen an der Simulation teilnehmen. Auf tatsächliche Kampfhandlungen wird dabei jedoch verzichtet, Kommunikation, Logistik und das Funktionieren der Kommandoebene stehen im Mittelpunkt.

Übungen dieser Art führt die US-Armee seit 1990 durch, dies ist aber die erste Simulation mit dem neuen mobilen Hauptquartier, das in Katar aufgebaut wird. Zudem findet das Manöver erstmals außerhalb der Vereinigten Staaten statt. Die Kommandozentrale besteht aus vorgefertigten Gebäuden, Zelten und vor allem aus Kommunikationsausrüstung.

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