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Reality Check entzaubert SOA-Versprechen

23.01.2007 | 11:28 Uhr | Christian Löbering

Obwohl Anwender in früheren Untersuchungen immer wieder auf die Bedeutung von fachlichen Anforderungen hinwiesen, sind SOA-Initiativen in erster Linie technikgetrieben, lautet eine weitere Erkenntnis. Langfristig erhofften sich die Unternehmen vor allem sinkende Kosten von einer SOA. Andere Gründe wie die Wiederverwendung von Softwarekomponenten oder die Agilität der Organisation waren den Befragten nur halb so wichtig.

Um SOA erfolgreich einzusetzen, müssen Anwender eine Reihe von Hürden überwinden, erläutern die US-Experten. Dazu gehörten die Anfangsinvestitionen für eine unternehmensweite Einführung. Ein weiteres Problem liege in der gemeinsamen Nutzung von IT-Ressourcen, die sowohl von den Fachabteilungen als auch von den Technikern ein neues Denken erfordere. Last, but not least gelte es, geeignete Governance-Strukturen für die SOA einzurichten. Obwohl die Unternehmen deren Bedeutung erkannt hätten, reichten die bislang getroffenen Maßnahmen noch nicht aus.

In der Studie beschreiben die Autoren zudem drei Wellen, in denen sich eine SOA-Einführung typischerweise vollzieht. Registrierten Nutzern bietet Saugatuck eine kostenlose Zusammenfassung als PDF an. Weitere Informationen zu Service-orientierten Architekturen finden Sie auch im SOA-Expertenrat der COMPUTERWOCHE. (wh)

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