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Raspberry Pi stellt Compute Module 3 vor

17.01.2017 | 09:45 Uhr |

Raspberry Pi hat das Compute Module 3 vorgestellt, welches auf dem Raspberry Pi 3 basiert und 30 US-Dollar kostet.

Raspberry Pi hat - wie kurz vor Weihnachten angekündigt - das neue Compute Module 3 vorgestellt. Der Rechner im Speicherriegelformat basiert auf dem Raspberry Pi 3 und ist für den industriellen Einsatz in Embedded-Systemen gedacht. Mit anderen Worten: Bevor das Compute Module 3 eingesetzt werden kann, müssen die Käufer entsprechende Produkte mit einem passenden Slot auf der Platine entwickeln. Laut diesem Blog-Eintrag von Raspberry PI gehört NEC zu den ersten Herstellern, die das Compute Module 3 in ihren Display-Lösungen einsetzen wollen.

Das Compute Module 3 ist ungefähr halb so groß wie ein Raspberry Pi 3, besitzt dafür aber auch keine WLAN-Fähigkeit und keine Anschlüsse für Displays, SD-Karte, USB und Ethernet.

Das Compute Module 3 ist ab sofort in zwei Varianten erhältlich. Die Standard-Version kostet 30 US-Dollar (etwa 28 Euro, ohne Steuern) kommt mit dem mit bis zu 1,2 Gigahertz getakteten 64-Bit-Prozessor BCM2837 (4 Kerne), 1 Gigabyte RAM und 4 Gigabyte eMMC Flash. Die Ausstattung entspricht damit der des Raspberry Pi 3. Das Compute Module 3 Lite besitzt ebenfalls den mit bis zu 1,2 Gigahertz getakteten Prozessor BCM2837, 1 Gigabyte RAM und ein SD-Karten-Interface, über das es mit Massenspeicher verlötet werden kann. Der Preis liegt bei 25 US-Dollar (etwa 23 Euro, ohne Steuern).

Unterm Strich soll das Compute Module 3 eine um bis zu 12 Mal höhere Leistung als das Vorgängermodell besitzen. Raspberri Pi erwartet, dass im ersten Jahr einige hundert Tausend Exemplare einen Käufer finden werden. Der Raspberry Pi 3, der sich als Einplatinen-PC an Bastler richtet, hat sich innerhalb des ersten Jahres nach Verfügbarkeit mehrere Millionen Mal verkauft.

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