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Raspberry Pi bekommt Kamera-Modul für große Objektive

30.04.2020 | 15:57 Uhr | Michael Söldner

Mit dem „High Quality Camera“-Modul lässt sich der Raspberry Pi auch mit ausgewachsenen Objektiven betreiben.

Die Raspberry Pi Foundation hat eine neue Kamera für den Einplatinen-Rechner vorgestellt, die die Einsatzmöglichkeiten für Fotografen deutlich verbessern sollte. Die schlicht als „High Quality Camera“ bezeichnete Hardware setzt auf einen IMX477-Sensor von Sony mit 12,3 Megapixeln. Zwar gibt es schon länger Kamera-Erweiterungen für den Raspberry Pi, diese nutzen jedoch meist deutlich kleinere Sensoren mit einer niedrigeren Auflösung und fester Brennweite. Die High Quality Camera hingegen kann auch mit wechselbaren Objektiven mit C- und CS-Anschluss genutzt werden. Diese müssen aber separat erworben werden oder befinden sich im Idealfall bereits im Besitz des Fotografen.

Wer zusätzlich passende Adapter ersteht, kann das winzige Kameramodul sogar mit richtigen High-End-Objektiven betreiben. Dadurch ergeben sich gigantische Brennweiten, die Fotoideen kaum noch limitieren. Zur eigentlichen Raspberry-Pi-Platine findet das Kameramodul über ein Flachbandkabel Anschluss. Dieses gehört zum Lieferumfang der High Quality Camera für den Raspberry Pi. Die Raspberry Pi Foundation ruft für das neue Kameramodul einen Preis von 50 US-Dollar auf. Speziell für den Einsatz den Mini-Rechners im Bereich der Fotografie hat die Raspberry Pi Foundation einen kostenlosen PDF-Guide veröffentlicht, der hier zum Download bereit steht. 

Raspberry Pi: Jede Menge Einsatzmöglichkeiten

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