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Raptor Lake: Laut Benchmark mit noch mehr Kernen

06.12.2021 | 15:32 Uhr | Michael Söldner

Die nächste CPU-Generation von Intel namens Raptor Lake soll angeblich mit 24 Kernen und 32 Threads arbeiten.

Nach der Veröffentlichung der Prozessoren der Alder Lake-Reihe dürfte Intel schon fleissig an der Nachfolgegeneration Raptor Lake arbeiten. Einen ersten Hinweis auf diese neuen CPUs liefert eine Benchmark-Datenbank, in der ein neuer Intel-Prozessor aufgetaucht ist, der schon aus der Raptor Lake-Reihe stammen könnte. Die namenlose CPU verfügt über 24 Kerne und 32 Threads. Daraus ließe sich ableiten, dass Intel bei der nächsten Generation am heterogenen Design festhalten möchte und gleichzeitig die Anzahl der Kerne erhöht.

8+16 Kerne

Schon im August wurde vermutet, dass Intel eine Konfiguration aus 8 Performance- und 16 Effizienz-Kernen anstrebt. Genau dieser Prozessor könnte nun in der Benchmark-Datenbank zu finden sein. Der dort gelistete Chip dürfte jedoch noch lange nicht final sein. Stattdessen dürfte es sich um ein Engineering Sample handeln, welches in den kommenden Monaten noch finalisiert wird.

Raptor, Meteor und Arrow

Laut Eintrag setzt die neue CPU auf den Sockel LGA1700 und DDR5-Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz Taktung auf zwei Kanälen. Laut BAPCO liefert die neue CPU dennoch weniger Performance als der Core i9-12900K. Dies könnte jedoch an den noch relativ niedrigen Taktraten des Vorserienmodells liegen. Bis zum geplanten Start von Raptor Lake im vierten Quartal 2022 hätte Intel aber noch genügend Zeit, die maximale Taktung für die neuen CPUs zu finden. Ein halbes Jahr darauf soll mit Meteor Lake die nächste Intel-Generation erscheinen. Sogar für dessen Nachfolger Arrow Lake steht mit dem vierten Quartal 2023 schon ein ungefährer Termin fest. Diese Prozessoren sollen über 8 Performance- und 32 Effizienz-Kerne verfügen. Aktuell deutet also alles darauf hin, dass Intel am heterogenen CPU-Design festhalten möchte.

Raptor Lake-S wohl auch mit DDR4-Unterstützung

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