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Radikaler Protest: Hackfleisch zerstört Ladesäule für E-Autos

28.04.2021 | 13:46 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Vandalen stopfen in München Hackfleisch in eine Ladesäule für Elektro-Autos. Das Hackfleisch verursacht bleibende Schäden.

Nicht jeder mag Elektro-Autos. Die Elektromobilität im Automobilbau hat durchaus ihre Gegner. Einige davon sind militant und greifen die ohnehin noch nicht besonders gut ausgebaute Lade-Infrastruktur für E-Autos an. Doch in der „BMW-Hauptstadt“ München greifen E-Auto-Hasser oder einfach nur Vandalen zu einer sehr speziellen Protestform: Die Übeltäter stopften Unmengen von rohem Hackfleisch in die Ladekabel-Aufnahmevorrichtung einer Ladesäule. Tatort war die Ladesäule in der Münchner Marklandstraße.

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung online . Das Hackfleisch erwies sich dabei nicht nur als unappetitliche äußerliche Beschädigung der Ladesäule, die vor allem Vegetariern und besonders Veganern das Aufladen von Autos unmöglich machte. Sondern das Hackfleisch richtet tatsächlich ernsthaften Schaden an. Denn das Hack drang bis in die Kontakte der Stecker vor. Diese mussten deshalb ausgetauscht werden. Wörtlich schreiben die Stadtwerke: "In diesem Fall wurden die Steckvorrichtungen mit Hackfleisch verschmiert, das bis in die Kontakte der Stecker drang. Nachdem diese aus Sicherheitsgründen vom Hersteller verpresst werden, war eine kurzfristige Reparatur vor Ort leider nicht möglich."

Die Münchner Stadtwerke als Betreiber der Ladesäulen stellen immer mehr Fälle von Vandalismus an Ladesäulen fest. Wobei München mit einer Störungsquote mit drei Prozent noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt mit 17 Prozent liegt, wie die Stadtwerke mitteilen .

Da graust nicht nur einem Veganer.
Vergrößern Da graust nicht nur einem Veganer.
© Stadtwerke München/SWM

Erheblich öfter als Vandalismus dürften aber Falschparker Ladesäulen unbenutzbar machen. Während unseres Tests des ersten Audi E-Tron blockierte beispielsweise ein Benziner-Leihwagen von Sixt Carsharing einen Parkplatz an einer E-Ladesäule im Norden von München.

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Für rund 64.000 Euro bekommt ihr im neuen Tesla Model 3 Performance jede Menge Technik-Schnickschnack. Und in unserem Test stellen wir schnell fest: Tesla nimmt sich selbst nicht allzu ernst und spendiert dem E-Auto jede Menge Features, über die man nur lachen kann: Blinker mit Furzgeräuschen, Videospiele oder ein Lagerfeuer für "romantische" Stunden auf der Autobahn. Was der Wagen noch so kann, erfahrt ihr in diesem Video.

► Hier geht's zum Test-Bericht:
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Wir haben den neuen Audi e-tron zum Testen bekommen - im Wert von 100.000 Euro, komplett elektrisch und mit ganz viel High-Tech-Schnickschnack ausgestattet. Nachdem der SUV beinahe die Lieferung der fertiggebauten HMX2 verhindert hätte, lässt sich Dennis den Wagen mal genauer erklären - und nimmt euch auf eine Testfahrt mit.

Mit dem BMW i3 startet der bayrische Automobilhersteller ins Elektro-Zeitalter. Heraus gekommen ist ein Elektro-Auto mit riesigem Spaßfaktor, innovativer Technik, einem 170 PS starken E-Motor und einem heftigen Preis. Der beginnt nämlich bei knapp 35.000 Euro. Ob sich der i3 trotz des hohen Preises als alltagstauglicher Zweitwagen eignet, haben wir in diesem Video ausprobiert.

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