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Radeon RX 6700 XT: AMD stellt größere Mengen in Aussicht

04.03.2021 | 15:52 Uhr | Michael Söldner

Zum Verkaufsstart der Radeon RX 6700 XT verspricht AMD größere Mengen. Ob dies ausreicht, bleibt dennoch fraglich.

Wer sich in den letzten Monaten nach einer neuen Grafikkarte umgeschaut hat, dürfte über deutlich gestiegene Preise gestolpert sein. Verantwortlich dafür sind eine erhöhte Nachfrage, knappe Produktionskapazitäten, Scalper und Miner. Entsprechend wird auch bei der gestern vorgestellten Radeon RX 6700 XT von AMD mit knappen Liefermengen gerechnet. AMD versichert jedoch, dass man für den Verkaufsstart am 18. März 2021 mit deutlich größeren Kontingenten der RX 6700 XT rechnen könne. Alle Referenzkarten sowie die Custom-Karten von Hardware-Partnern sollen direkt zum Launch bei Online-Händlern und direkt bei AMD erhältlich sein. Die Preisempfehlung von 479 Euro wolle man weitgehend einhalten. Über den Frust der Spieler über knappe und teure Grafikkarten sei man sich bewusst, als Reaktion habe man deutlich mehr GPUs gefertigt. Zudem wolle man die Nachfrage durch zusätzliche Maßnahmen befriedigen: Auf AMD.com werde man einmal pro Woche den Bestand der RX-6000-Grafikkarten sowie der Ryzen-5000-Prozessoren angeben. Dort können Kunden diese Produkte zum empfohlenen Verkaufspreis erwerben. Fraglich bleibt indes, ob dies auch in Deutschland möglich sein wird.

Dabei hat AMD mit der RX 6700 XT ein attraktives Angebot für 479 US-Dollar geschnürt: Die kleinste RDNA-2-Grafikkarte konkurriert mit der 20 US-Dollar teureren RTX 3070 von Nvidia. Im direkten Vergleich kann sich die AMD-Karte in Spielen wie „Borderlands 3“, „CoD Black Ops Cold War“ oder „Hitman 3“ in WQHD-Auflösung von der RTX 3070 von Nvidia platzieren. Lediglich im Bereich Raytracing ist noch nicht klar, inwieweit die RX 6700 XT mit der Konkurrenz von Nvidia mithalten kann.

AMD: Mit Radeon RX 6700 XT ab 479 Euro gegen Nvidias RTX 3070

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