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Radeon 9700 - die verkappte Pro-Version

24.10.2002 | 12:03 Uhr | Michael Schmelzle

Den Chiptakt des Radeon 9700 hat ATI im Vergleich zur Pro-Version von 325 auf 275 Megahertz reduziert. Auch der Speicher ist mit 270 (effektiv 540) Megahertz nicht mehr ganz so flott wie beim Spitzenmodell, das auf 310 (effektiv 620) Megahertz schnelles DDR-SDRAM zurückgreifen kann.

Radeon-9700-Karten mit 128 Megabyte Grafikspeicher sollen für circa 300 Euro erhältlich sein und knapp das Leistungsniveau der Geforce-4-4600-Ti-Konkurrenz erreichen. Allerdings nutzen die Kartenhersteller zu Beginn nicht nur das identische Platinenlayout der Pro-Version, die 9700-Chips stammen zudem aus der selben Produktionslinie.

Via Übertaktungs-Tools sollte sich also der Grafikchip problemlos auf 325 Megahertz hochjubeln lassen. Einen höheren Speichertakt verhindern allerdings "langsame" RAM-Bausteine. So kommen etwa bei der Hercules 3D Prophet 9700 128 MB "nur" Chips mit 3,3 Nanosekunden zum Einsatz - an sich sollten Übertakter aber zumindest 300 (effektiv 600) Megahertz aus den Bausteinen kitzeln können.

Unterm Strich dürfte die Leistung übertakteter 9700-Karten also der von den Pro-Kollegen recht nahe kommen.

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