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Radeon 9600: die technischen Details

26.03.2003 | 16:40 Uhr | Panagiotis Kolokythas,

Dank dem Aldi-PC konnten wir nun erstmals einen genauen Blick auf den Radeon 9600 in der Realität werfen. Erste Überraschung: der Chip ist "nur" mit 300 Megahertz getaktet. Dafür ist allerdings der Speicher mit 540 Megahertz getaktet. Somit besitzt der Chip eine geringere Taktung, wenn man die bisherigen Gerüchte für bare Münze nimmt, als eine "normale" Radeon 9600. Dafür ist der Speicher fasst mit dem Niveau des Pro-Modells getaktet.

Im Gegensatz zu den bisherigen Radeon-Chips kann die Radeon 9600 von der 0,13-Mikron-Technologie profitieren. Dadurch wird der Chip zwar nicht schneller, für ATI sinken aber die Produktionskosten. Für den Anwender hat dies den Vorteil, dass er den Chip besser übertakten und bei der Wahl der Kühlung auf leisere Varianten zurückgreifen kann.

Die Radeon 9600 muss im Vergleich zum neuen Flagschiff Radeon 9800 Pro mit der Hälfe der Pixel-Pipelines und mit einer halbierten Speicherbusbreite auskommen. Das geht natürlich auf Kosten der Leistung. Dafür besitzt die Radeon 9600 alle anderen Vorzüge der Radeon 9800 (R350), wie beispielsweise die neue Grafikpipeline (Smartshader 2.1) und den verbesserten Hyper-Z-Algorithmus.

Die im Aldi-PC befindliche Radeon 9600-Karte besitzt 128 Megabyte DDR-Speicher. Dieser Speicher kommt aus dem Hause Samsung und besitzt eine Zugriffszeit von 3,6 Nanosekunden. Die Karte bietet zwei VGA-Ausgänge und je einen S-Video- und einen Composite-Ausgang.

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