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RIM bleibt auf riesigen Playbook-Kontingenten sitzen

05.12.2011 | 20:05 Uhr |

Aufgrund der geringen Nachfrage nach dem Tablet-PC Playbook muss RIM seine Jahresprognose senken.

Elektronik-Hersteller Research in Motion (RIM) hat heute seine aktuellen Quartalsergebnisse veröffentlicht. Dabei entpuppt sich der Tablet-PC Playbook trotz Marketing-Gegenmaßnahmen noch immer als Ladenhüter. Gerade einmal 150.000 Stück wanderten im dritten Quartal 2011 über die internationalen Ladentheken. Im Vergleich dazu fand Apples iPad mit elf Millionen Einheiten reißenden Absatz.

Seit der Markteinführung des Playbook-Tablets Anfang des Jahres hat RIM mit Absatzproblemen zu kämpfen. Um die Nachfrage anzukurbeln, hatte der Konzern den Preis der 16-GigaByte-Variante in den USA zuletzt auf 199 US-Dollar gesenkt. Auch die 32- und 16-GigaByte-Versionen sind inzwischen billiger zu haben. Die Maßnahme scheint angesichts der starken Konkurrenz jedoch schlichtweg zu verpuffen. Die Nachfrage habe sich aufgrund der Preissenkung zwar erhöht, doch noch immer sitzt der Konzern auf großen Kontingenten, die noch nicht verkauft wurden. Im Weihnachtsgeschäft will RIM nun noch einmal punkten und plant weitere Werbe-Aktionen, um potenziellen Käufern das Tablet schmackhaft zu machen.

Es gibt neben dem iPad mittlerweile viele weitere Surfpads und Tablet-PCs. Welches Gerät sich für wen eignet und worauf Sie beim Kauf achten sollten, verrät Ihnen PC-WELT-Experte Thomas Rau in der neuen Folge von Doppelklick.

Aufgrund der Playbook-Absatzprobleme ist RIM nun gezwungen, seine Gewinn-Prognose für das nächste Quartal nach unten zu korrigieren. Der angepeilte Gewinn von 5,3 bis 5,6 Milliarden Dollar wird voraussichtlich nicht erreicht.

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