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RAM-Preise im Sinkflug – Warten kann sich lohnen

19.02.2019 | 16:35 Uhr | Michael Söldner

Die Preise für DRAM fallen aktuell. Dieser Trend soll laut DRAMeXchange zumindest im ersten Halbjahr noch anhalten.

Durch volle Lager und eine schwache Nachfrage fallen die Preise für DRAM derzeit. Dies könnte sich noch verstärken. Das zu TrendForce gehörende Marktforschungsunternehmen DRAMeXchange geht davon aus, dass die Preise im ersten Halbjahr noch weiter fallen werden. Das Überangebot aus dem letzten Quartal 2018 sorge noch immer für volle Lager, die Nachfrage sei relativ gering. Im Januar fielen die Preise als Ergebnis um 15 Prozent. Dieser Trend soll im Februar und März weiter anhalten. Im ersten Halbjahr 2019 könnten die Preise für PC-RAM-Module um 20 Prozent fallen. Im Serverbereich sind sogar Preissenkungen von 30 Prozent zu erwarten.

Auch für das zweite Quartal erwartet DRAMeXchange einen Preisverfall von ungefähr 15 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte könnte sich die Nachfrage durch 5G, AioT, das Internet der Dinge und neue Automodelle etwas stabilisieren. Dennoch rechnen die Marktforscher mit weiterhin sinkenden Preisen. Die Preise für DRAM im Mobilbereich sind hingegen relativ stabil. In den letzten beiden Jahren stiegen die Preise hier stark an. Im zweiten Halbjahr 2019 sollen die Preise für entsprechende Module aber fallen. Neue Android-Smartphones könnten den Preise stabilisieren, dennoch könnten Produzenten mit Ersparnissen zwischen 10 und 15 Prozent rechnen. Wer den Arbeitsspeicher seines Rechners aufrüsten möchte, sollte also noch ein paar Wochen oder Monate warten, um eine höhere Preisersparnis mitnehmen zu können.

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