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Quartz: Ubisoft setzt auf NFT in Spielen

08.12.2021 | 16:49 Uhr | Michael Söldner

Ubisoft hat als erster Spielehersteller mit Quartz eine Implementierung von NFT in Spielen gestartet.

Als erster Spielehersteller weltweit will Ubisoft auf Non-Non-Fungible-Token (NFT) in Spielen setzen. Schon früher gab es ein großes Interesse beim französischen Publisher an der Blockchain-Technologie. Bislang standen aber lediglich Investitionen in Unternehmen auf der Tagesordnung, eine Integration in Spiele gab es hingegen noch nicht. Ubisoft Quartz soll nun den Grundstein legen, um in Spielen Gegenstände zu handeln. Diese Ingame-Items werden als NFT hinterlegt und sind damit fälschungssicher.

Bezahlung mit Kryptowährung

Den Auftakt für Quartz bildet die PC-Version von „Tom Clancy’s Ghost Recon Breakpoint“. Im Rahmen einer Beta-Version von Quartz sollen die Möglichkeiten der Technik in den USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Brasilien und Australien ausgelotet werden. Die bei Ubisoft Digits genannten NFT lassen sich erst handeln, wenn Spieler die Erfahrungsstufe 5 erreicht haben. Voraussetzung ist zudem ein Mindestalter von 18 Jahren sowie eine Wallet mit der Kryptowährung Tezos.

XTC-Kurs explodiert

Als Reaktion auf die Ankündigung von Ubisoft ist die Tezos-Kryptowährung XTZ in wenigen Stunden um 37 Prozent gestiegen. Ein XTZ kostet damit knapp 5,50 US-Dollar. Vom früheren Allzeithoch von 9,18 US-Dollar ist die Kryptowährung allerdings noch weit entfernt. Ubisoft habe sich speziell für diese Blockchain entschieden, da sie weniger Energie verbrauche. Im Vergleich zu anderen Netzwerken wie Bitcoin falle der Energieverbrauch um den Faktor zwei Millionen niedriger aus. Es bleibt spannend, wie sich die Integration von NFT in Spielen weiter entwickeln wird. Auch andere Anbieter dürften auf den Zug aufspringen, um Gegenstände in Spielen verbindlich handeln zu können.

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