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Qualcomm bezeichnet Apples 64-Bit-Technologie als Marketing-Gag

03.10.2013 | 05:05 Uhr |

Chip-Hersteller Qualcom sieht im 64-Bit-Prozessor des iPhone 5S keinen handfesten Nutzen, sondern lediglich einen Marketing-Trick.

Das iPhone 5S von Apple ist das erste Smartphone mit einem 64-Bit-Prozessor. Chip-Hersteller Qualcomm, dessen Prozessoren in unzähligen Android-Geräten zum Einsatz kommen, sieht in der A7-CPU des iPhone 5S für Endanwender jedoch nur wenig Nutzen. Anand Chandrasekher, Marketing-Chef bei Qualcomm, geht sogar soweit, den Chip im neuen iPhone als „Marketing-Gag“ zu bezeichnen. Einen wirklichen Sinn hätte der Umstieg auf die 64-Bit-Technologie nur dann, wenn mehr als 4 GB Arbeitsspeicher angesteuert werden könnten. Im aktuellen iPhone sei jedoch nur 1 GB RAM verbaut.

Eine Leistungssteigerung wäre allein mit dem Umstieg auf 64 Bit nicht gegeben. Entsprechende Anwendungen, die von der 64-Bit-Architektur profitieren, seien primär im Server-Bereich zu finden. Dennoch werde Qualcomm in Zukunft auch 64-Bit-Prozessoren anbieten, wenn die Smartphone- und Tablet-Hersteller dies wünschen.

TouchID, iOS 7 und iSight-Kamera: Tops und Flops des Apple iPhone 5s

Trotz aller Kritik kann Apples neues Flaggschiff bei der Performance punkten. Erste Benchmarks legen nahe, dass das iPhone 5S derzeit verfügbare Android-Modelle überflügeln kann. Von der Leistungssteigerung des A7-Chips können Käufer also bereits profitieren.

Mit dem iPhone 5s bringt Apple sein neustes Smartphone-Flaggschiff auf den Markt. Rein äußerlich unterscheidet es sich zwar kaum von seinem Vorgänger, aber Apple hat sein neues iPhone-Modell im Inneren optimiert. So ist nun der neuer A7-Chip mit 64 Bit verbaut. Außerdem kommt eine verbesserte Kamera, das runderneuerte iOS 7 und als besonderes Feature ein Fingerabdrucksensor zum Einsatz. Ob das iPhone 5s damit überzeugen kann, erfahren Sie in diesem Video.

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