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Project Iris: Google entwickelt AR-Headset

21.01.2022 | 16:45 Uhr | Denise Bergert

Google arbeitet Gerüchten zufolge an einem Augmented-Reality-Headset, das 2024 auf den Markt kommen soll.

Google hat vor kurzem mit der Arbeit an einer Augmented-Reality-Brille begonnen. Das will das IT-Magazin The Verge aus firmeninternen Quellen erfahren haben. Das Headset trägt intern den Codenamen Project Iris und soll 2024 auf den Markt kommen.

Video-Streaming soll integrierten Akku schonen

Die Google-Brille beinhaltet nach außen gerichtete Kameras. Sie vermischt den Video-Feed der realen Welt mit Computergrafiken und soll damit ein immersives Mixed-Reality-Erlebnis bieten. Frühe Prototypen sollen in pucto Design an eine Skibrille erinnern und per integriertem Akku mit Strom versorgt werden. 

Derzeit läuft das Headset mit einem speziellen Google-Prozessor unter Android. Es gibt jedoch Hinweise, dass Google für die Brille ein eigenes Betriebssystem entwickeln könnte. Für das Rendern von einigen Grafiken setzt Google auf seine Rechenzentren und streamt diese dann an die Brille. Das soll für einen geringeren Stromverbrauch sorgen.

Noch keine offizielle Bestätigung

Google hat bereits Erfahrungen mit Headsets. 2012 launchte die AR-Brille Google Glass , bis 2019 versuchte sich der Konzern außerdem an VR-Brillen. In den letzten Jahren war es jedoch still in dieser Hardware-Kategorie. An Project Iris arbeiten aktuell angeblich rund 300 Google-Angestellte. Mehrere hundert will Google in den nächsten Monaten und Jahren noch einstellen. 

Die Leitung des Projekts hat den Gerüchten zufolge Clay Bavor übernommen. Er arbeitet direkt unter CEO Sundar Pichai und ist auch an Project Starline – einer ulra-hochauflösenden Video-Chat-Kabine, die ebenfalls 2024 erscheinen soll – beteiligt. Eine offizielle Bestätigung von Project Iris sowie konkrete Details zur Hardware stehen noch aus.

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